Donau-Zollernalb-Weg - Von Meßstetten nach Schömberg

Fernwanderweg

Diese Etappe führt durch herrliches Albgebiet inmitten der typischen Wacholderlandschaft zwischen sanften Hügeln, duftenden Wiesen, geheimnisvollen Wäldern und schroffen Felsen entlang des Albtraufs zum „Gräbelesberg“, „Hörnle“, „Lochenstein“ und „Plettenberg“. Und damit sind schon die Top-Gipfel-Highlights der Zollernalb erwandert! Die Tour belohnt mit wunderbaren, einzigartigen Aussichten, Ruhe und Entspannung. Spannend indes die steilen Felsabbrüche und die Verbindungswege, z.B. die Hossinger Leiter. Botanikfreunde kommen im Naturschutzgebiet Hülenbuch auf ihre Kosten. Am Stausee von Schömberg Entspannung pur: die Füße im Wasser, die Abendsonne im Gesicht – so lässt es sich aushalten.

  • Typ Fernwanderweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 9:00 h
  • Länge 27,7 km
  • Aufstieg 724 m
  • Abstieg 965 m
  • Niedrigster Punkt 641 m
  • Höchster Punkt 1002 m

Beschreibung

Der 300 m über dem „Eyachtal“ gelegene Bergsporn „Gräbelesberg“ fällt nach drei Seiten teils senkrecht ab – phänomenal. Der Weg wechselt ständig zwischen Wald und Hochfläche. Spannend indes sind die steilen Felsabbrüche und die Verbindungswege, z.B. die „Hossinger Leiter“. 

Botaniker kommen im Naturschutzgebiet „Hülenbuchwiesen“ auf ihre Kosten. Oben an der Kante ist das „Hörnle“ mit Rastbank auf 956 m Höhe. Ein fantastischer Blick: unten Balingen und in der Ferne ist Tübingen zu sehen. Am „Lochenpass“ (885 m hoch) die Landstasse überqueren, nach wenigen Metern rechts hoch zum „Lochenstein“ mit Gipfelkreuz. Ein Highlight: Hechingen mit dem berühmten Hohenzollernschloss ist zu sehen und auch der Fernsehturm von Stuttgart. 

Vorbei an Schaf- und Wacholderheiden zu einem Grillplatz hinauf zur Albtraufkante. Am „Hohen Fels“ beträgt die Höhe fast schon 1.000 Meter. In Serpentinen steil abwärts, dann steil aufwärts zum „Plettenberg“ und zum „Plettenbergturm“. Der Plettenbergsteinbruch ist gigantisch: seine Ausmaße, die Felsbrüche und die Routenführung. Belohnt werden sie für die Auf- und Abstiege am panoramareichen Rastplatz Plettenberg (1.002 m, mit Orientierungskarte). Nächstes Ziel ist die „Plettenberghütte“ des Schwäbischen Albvereins mit großer Grillstelle und neu angelegtem Spielplatz. Von hier aus sind es nur noch 3 km – steil begrab - bis zum Stausee von Schömberg. Dort erwartet Sie Entspannung pur: die Füße im Wasser, die Abendsonne im Gesicht – so lässt es sich aushalten.

Vor der evangelischen Lamprechtkirche in der Ortsmitte von Meßstetten folgen wir dem Wegweiser Tieringen 12 km. Über das Kirchgässle gehen wir weiter am Hang entlang, vorbei an der Sprungschanze und der Skipiste von Meßstetten zum Wegweiser „Altes Häuble“.

Durch Mischwald und über Wiesen gelangen wir zu einem Wanderparkplatz mit Grillmöglichkeiten, dem abwechslungsreichen Weg folgen wir bis zur Hossinger Leiter. Links gehen wir steil bergauf am Geländer entlang, dann über ein paar Felsen und Treppen. Bald ist der Aussichtspunkt auf dem Gräbelesberg erreicht. Der 300 m über dem Eyachtal gelegene Bergsporn fällt nach drei Seiten teils senkrecht ab – phänomenal. Der Weg wechselt ständig zwischen Wald und Hochfläche. Die Fahrstraße nach Lauffen überqueren wir und gehen dann Richtung Tieringen.

Botaniker kommen im Naturschutzgebiet Hülenbuchwiesen auf ihre Kosten. Oben an der Kante erreichen wir das Hörnle mit Rastbank auf 956 m Höhe. Ein fantastischer Blick: unten Balingen und in der Ferne ist Tübingen zu sehen. Wir gehen weiter, sicher geleitet vom Wegzeichen zur Jugendherberge Lochen. Am Lochenpass (885 m hoch) überqueren wir die Landstaße, nach wenigen Metern gehen wir rechts hoch zum Lochenstein mit Gipfelkreuz. Und noch ein Highlight: Hechingen mit der berühmten Burg Hohenzollern ist zu sehen und auch der Fernsehturm von Stuttgart. Vom Gipfelkreuz führen Dreizack und das Donau-Zollernalb-Zeichen steil abwärts (Achtung bei Nässe). Vorbei an Schaf- und Wachholderheiden gelangen wir zu einem Grillplatz. Diesen lassen wir links liegen und gehen hinauf zur Albtraufkante. Am Hohen Fels beträgt die Höhe fast schon 1.000 Meter. Der Plettenbergturm, das nächste Ziel, ist schon in Sicht.

In Serpentinen wandern wir steil abwärts, dann steil aufwärts zum Plettenberg. Der Plettenbergsteinbruch ist gigantisch:
seine Ausmaße, die Felsbrüche und die Routenführung. Wir biegen ab zum Bergkreuz mit idyllischer Rastbank. Weiter gehen wir zum Werksgebäude, über eine überdachte Brücke, dann steil am Trauf hinauf bis zum panoramareichen Rastplatz Plettenberg (1.002 m) mit Orientierungskarte.

Erst auf Naturweg, dann auf der Zufahrtstraße wandern wir weiter bis zur Plettenberghütte des Schwäbischen Albvereins mit großer Grillstelle und herrlich angelegtem Spielplatz. Von hier aus sind es noch 3 km bis zum Stausee. Stöcke eventuell auspacken, denn gleich führt ein sehr steiler Weg abwärts, vorbei am schönsten Wegweiser der ganzen Tour am "Ulgen". Wir gehen weiter steil abwärts. Danach wandern wir ganz bequem auf breitem Forstweg zum Wegweiser Stausee. Am Stausee entlang in die Ortsmitte nach Schömberg.

Gutes Schuhwerk wird empfohlen.
über die B463 nach Albstadt-Ebingen und dann über die L433 nach Meßstetten. 
  • Meßstetten, gegenüber Hotel Restaurant Schwane
  • Parkplatz am Lochenpass

 

Bahn bis A.-Ebingen; Bus 61, 62 u. 63 bis Meßstetten/Rathaus.
Rückfahrt: Schömberg/Marktplatz mit Maas-Bus 38 bis Tieringen, dort Maas-Bus 62 nach Meßstetten/Rathaus (alternativ: Bus 15/7440/7445 bis Balingen, dort Bahn bis A.-Ebingen, weiter Bus 61/62 oder 63)

 

Tipp:

  • Von Mai bis Oktober fährt jeden Sonn- und Feiertag der Schlichem-Wander-Bus vom Lochenpass bis nach Schömberg.
    Ideal für denjenigen, der eine kürzere Tour macht und wieder zum Ausgangspunkt zurückkommen möchte.
7819 Meßstetten, Top. Landkarte 1:25.000, LVA Baden-Württemberg, ISBN: 978-3-89021-206-7; 7718 Balingen, LVA Baden-Württemberg, ISBN: 978-3-89021-674-4; Naturpark Freizeitkarten-Set F 507 und F 526, 1:50.000, ISBN: 978-3-892021-619-5, € 9,90