Albsteig (HW1) - Qualitätswanderweg über die Schwäbische Alb - Gesamtroute

Fernwanderweg

Auf großteils naturbelassenen Pfaden schlängelt sich der Albsteig,  auch bekannt als HW1, oft an der Albtraufkante zwischen Donauwörth und Tuttlingen entlang.  


Achtung: Derzeit kommt es vermehrt zum Diebstahl von Albsteig-Wegzeigern. Daher könnte es sein, dass vereinzelte Abschnitte kurzzeitig nicht ausreichend markiert sind. Sollten Sie das Fehlen von Albsteig-Wegzeigern bemerken, bitten wir Sie, sich direkt an den Schwäbische Alb Tourismusverband (info@schwaebischealb.de / 07125 93 930-0) zu wenden. 

 

  • Typ Fernwanderweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 109:38 h
  • Länge 358,6 km
  • Aufstieg 8346 m
  • Abstieg 8103 m
  • Niedrigster Punkt 379 m
  • Höchster Punkt 1017 m

Beschreibung

Der Wanderweg entlang des Nordrandes der Schwäbischen Alb, dem sogenannten "Albtrauf", zählt zu den schönsten Strecken des Landes. Für manche sogar zu den schönsten Europas. Grandiose Panoramablicke begleiten den Wanderer während dieser Fernwanderung, denn nicht umsonst wird der Albsteig auch „Traumbalkon im Süden“ genannt.

Des Weiteren begeistert der Albsteig mit den vielen Highlights und Erlebnispunkten am Weg: Vom Nördlinger Ries führt er vorbei an Aalen und dem Limes, über die Filsalb, durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zur Burg Teck und zur Burgruine Hohenneuffen, durch Bad Urach und vorbei am Uracher Wasserfall. Es folgen weitere kulturelle und geologische Höhepunkte, wie das Märchenschloss Lichtenstein, die Nebelhöhle und der Mössinger Bergrutsch. Unvergessliche Aussichten bieten der Dreifürstenstein, der Hangende Stein, das Zeller Horn, der Böllat und der Lemberg, der mit 1015 Metern höchste Berg der Schwäbischen Alb.

 

Über Stock und Stein verläuft die fünfte Etappe des Albsteigs. An zahlreichen Aussichtspunkten kannst Du Deinen Blick über die Landschaft schweifen lassen. Zwei recht steile Anstiege am Anfang und auf den Rosenstein (für alle, die noch mehr wollen, lockt ein zusätzlicher auf den Aussichtsturm „Aalbäumle“) machen diese Route zu einem Erlebnis für Wander-Freunde. Du bewältigst dabei etwas mehr als 500 Höhenmeter. Teilweise ist auf den schmalen Pfaden Trittsicherheit erforderlich.

Etappe 1 – Von Donauwörth nach Harburg

Gemütlich verläuft die erste Etappe des Albsteigs. Dabei bewältigen Sie etwa 230 Höhenmeter. Zunächst wandert man entlang des Flusses Wörnitz durch das Ried nach Wörnitzstein. Der Höhepunkt der Etappe kommt ganz zum Schluss: die Harburg – eine der am besten erhaltenen und größten Stauferburgen nördlich der Alpen. Wenn Sie früh gestartet sind und noch fitte Beine haben, können Sie auch noch direkt die zweite Etappe auf sich nehmen.  

Ausführliche Infos und Tourenbeschreibung der Etappe 1

 

Etappe 2 – Von Harburg nach Mönchsdeggingen

Auf der kürzesten Albsteig-Etappe rückt der Naturgenuss in den Vordergrund. Sie wandern auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen entlang des Naturschutzgebiets Bockberg. Durch den Wald führt der Weg schließlich bis nach Mönchsdeggingen. Hier lohnt sich ein Besuch im beeindruckenden Kloster samt Kirche.

Ausführliche Infos und Tourenbeschreibung der Etappe 2

 

Etappe 3 – Von Mönchsdeggingen nach Bopfingen

Waldwege und schmale Pfade wechseln sich auf der dritten Etappe des Albsteigs auf etwa 27 km ab. Sie durchqueren dabei ein Wildgehege, mit etwas Glück kann man Rehe erspähen. Etappenziel ist Bopfingen, eine alte Reichsstadt mit schönem Kern und einem weithin sichtbaren Wahrzeichen, dem Zeugenberg Ipf.

Ausführliche Infos und Tourenbeschreibung der Etappe 3

 

Etappe 4 – Von Bopfingen nach Aalen-Unterkochen

Auf der Etappe zwischen Bopfingen und Aalen-Unterkochen passiert man mit der Egerquelle und dem Kocherursprung zwei hydrologische Highlights. Der Aufstieg ab Bopfingen dauert ca. 30 Minuten. Oben angekommen lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Ruine Schenkenstein (etwa 300 m). Im weiteren Verlauf geht es an der idyllisch gelegenen Egerquelle vorbei. Die schöne Aussicht am Tierstein entlohnt dann bereits für die Anstrengungen. Auf breiteren Wegen und Pfaden geht es weiter in den Wald hinein. Über den Ort Hülen geht es auf einen Schotterweg, von dem sich das Schloss Kapfenburg schön erblicken lässt. Im weiteren Verlauf geht e durch den Wald und schließlich bergab Richtung Kocherursprung. 

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Etappe 5 – Von Aalen-Unterkochen nach Heubach

Über Stock und Stein verläuft die fünfte Etappe des Albsteigs. An zahlreichen Aussichtspunkten kann man den Blick über die Landschaft schweifen lassen. Zwei recht steile Anstiege am Anfang und auf den Rosenstein machen diese Route zu einem Erlebnis für Wander-Freunde. Dabei werden etwas mehr als 500 Höhenmeter bewältigt. Teilweise ist auf den schmalen Pfaden Trittsicherheit erforderlich.

Ausführliche Infos und Tourenbeschreibung der Etappe 5

 

Etappe 6 – Von Heubach zur Kuchalb (Donzdorf)

Bei der Etappe Heubach bis zur Kuchalb nehmen wir zunächst den Scheuelberg in Angriff, schon hier belohnen schöne Aussichtspunkte für den Anstieg. Weißenstein mit der Kirche und dem eindrucksvollen Schloss markiert in etwa die Mitte der Strecke. Schließlich nimmst Du den Albtrauf unter die Wanderschuhe, von dem aus Du zahlreiche Aussichtspunkte passierst: Der Messelstein ist sicher der beeindruckendste davon.

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Etappe 7 – Von Kuchalb (Donzdorf) zum Boßler (Gruibingen)

Bei dieser abwechslungsreichen Wandertour durchwandert man die Täler und Höhen des Albtraufs – zahlreiche schöne Aussichten sind garantiert! So hast Du vom Fuchseck und dem Rötelstein eine beeindruckende Weitsicht. Doch keine Aussicht ohne einige knackige An- und Abstiege. Knapp 900 Höhemeter sind zu bewältigen. Der Boßler als Etappenziel entlohnt aber mit einem Ausblick auf die Drei Kaiserberge.

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Etappe 8 – Vom Boßler (Gruibingen) zur Burg Teck

Bei dieser abwechslungsreichen Wandertour führt der Albsteig zur Ruine Reußenstein, dem Randecker Maar, der Anhöhe des Auchtert und der Ruine Rauber. Die Highlights dieses Abschnitts sind sicherlich die Aussicht vom Breitenstein und vom Gelben Fels. Die Burg Teck markiert schließlich das Etappenziel.

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Etappe 9 – Von der Burg Teck nach Bad Urach

Von der Burg Teck geht es zunächst bergab Richtung Owen (gesprochen: Auen). Es folgt der erste und einzige Anstieg dieser Etappe – hinauf auf die Bassgeige. Danach reiht sich ein Highlight an das nächste: Aussichtspunkte mit beeindruckender Weitsicht sind das Intro. Die wuchtige Burgruine Hohenneuffen mit dem spektakulären Ausblick, für die sich ein kurzer Abstecher lohnt, ist der Höhepunkt. Zum guten Schluss liefern der Aussichtspunkt „Buckleter Kapf“ und die Höllenlöcher noch Sehenswertes, bevor es nach Bad Urach hinuntergeht. Das Kurstädtchen mit Thermalbad bietet eine schöne Altstadt mit viel Fachwerk und zahlreiche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.

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Etappe 10 – Von Bad Urach nach Honau

Von der Kurstadt Bad Urach geht’s hinauf zur Ruine Hohenurach und weiter zu einem beeindruckenden Wasserfall. Vorbei an zwei Gestüten und einem Aussichtsturm erreichst Du schließlich über den Übersberg das Etappenziel Stahleck bei Lichtenstein. Sind die Anstiege zu Beginn der Etappe erst einmal geschafft, wird der Tag zu einer echten Genuss-Wanderung, die viel Abwechslung bietet.

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Etappe 11 - Von Honau nach Willmandingen

Entlang des Albtraufs begegnet man bei dieser Etappe gleich zwei besonderen Highlights: Zum einen dem Schloss Lichtenstein auf einem steilen Felsen oberhalb des Echaztals, das 1837-42 nach dem Roman „Lichtenstein“ von Wilhelm Hauff erbaut wurde. Zum anderen der Nebelhöhle. Die 400 Meter lange Tropfsteinhöhle bietet vor allem an heißen Sommertagen eine sehenswerte Abkühlung. Pulli nicht vergessen! Der letzte Anstieg des Tages zum Bolberg hat es dann nochmal in sich. Im Sonnenbühler Teilort Willmandingen kannst du den Albsteig dann verlassen, um zu übernachten.

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Etappe 12 - Von Willmandingen nach Jungingen

Über den Riedernberg geht es an Talheim vorbei hinauf zum Dreifürstenstein. In vergangenen Zeiten stießen hier drei Füstentümer aufeinander: Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg. Die Aussicht vom Dreifürstenstein reicht vom Raichberg mit dem hohen rot-weißen Sendeturm über die Burg Hohenzollern auf dem Zeugenberg bis zum 1005 m hohen Plettenberg. Dahinter erstrecken sich die Höhen des Schwarzwaldes und die der Vogesen. Am Albtrauf entlang geht der Pfad weiter, bevor ein steiler Abstieg Dich hinab nach Jungingen führt.

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Etappe 13 - Von Jungingen nach Burgfelden

Diese Etappe führt an einigen schönen Aussichtspunkten vorbei. Dazu zählen der Hohe Berg (854m), der Kohlwinkel- und der Backofenfelsen, der Zoller Blick, Blasenberg (886m) und Heiligenkopf (893m), Irrenbergblick sowie der Böllat (921 m). Als besondere Höhepunkte dieser Wanderung gelten der Hangende Stein, das Zeller Horn und der Raichberg (956m) mit dem Wanderheim "Nägelehaus". Beim Hangenden Stein (923m) handelt es sich nicht nur um einen Aussichtspunkt, sondern um einen großen Felsklotz aus Kalksteinen des Oberjura, der sich bereits gefährlich weit vom Albtrauf abgespalten hat. An der Kante entlang wandert man dann Richtung Böllat und dann das letzte Stück auf einem Asphaltweg bis nach Burgfelden hinab.

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Etappe 14 - Von Burgfelden nach Ratshausen

 Von Burgfelden wandert man zunächst bergab durch den Albstädter Teilort Laufen. In Serpentinen geht es nun aufwärts durch das Naturschutzgebiet Hülenbuchwiesen und zum Aussichtspunkt Hörnle (956 m). Anschließend geht es auf einem Wiesenweg weiter und wieder dem Trauf entlang Richtung Lochen, wo man einen zusätzlichen Abstecher hinauf zum Lochenstein machen kann. Die weiteren Ausblicke vom Gespaltenen Felsen und vom ersten „Albsteig-Tausender“, dem Plettenberg, lassen die zweite Hälfte der Tour nicht weniger spektakulär werden. Nach dem Plettenberg folgt der Abstieg zum Zielort Ratshausen.  

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Etappe 15 - Von Ratshausen zum Risiberg (Dürbheim)

Bei Etappe 15 wartet nochmal eine große Tour mit viel Höhenluft. Nach etwa 8 km erreicht man den höchsten Berg der Schwäbischen Alb, den Lemberg (1015 m). Der Albsteig führt anschließend von Gosheim zum Aussichtspunkt Kehlen (1001 m), dann an der Gosheimer Kapelle vorbei und von dort zum Klippeneck mit seinem Flugplatz. Anschließend wandert man weiter zum Dreifaltigkeitsberg, wo sich ein Abstecher zur Dreifaltigkeitskirche anbietet. Durch Feld und Flur geht es weiter zum Weiler Risiberg, wo der Landgasthof Waldeck direkt am Weg liegt und sich ideal als Übernachtungsmöglichkeit anbietet. 

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Etappe 16 - Vom Risiberg (Dürbheim) nach Tuttlingen

Die letzte und zweitkürzeste Etappe steht an. Große Anstiege sind nicht mehr zu bewältigen. Gleich zu Beginn wird das Naturschutzgebiet Grasmutter gequert, bevor es am Trauf über Wald- und Wiesenpfade geht. Im weiteren Verlauf kommt man noch an der Höhle "Bettelmannskeller" vorbei, ehe es durch den Tuttlinger Stadtwald hinab nach Tuttlingen geht. Dort kann man in einem Café an der Donau das Abenteuer Albsteig Revue passieren lassen.

Ausführliche Infos und Tourenbeschreibung der Etappe 16

Gute knöchelhohe Wanderschuhe, evtl. Stöcke, Wanderkarte, evtl. GPS, Brotzeit, Getränk, Regenkleidung

Der Albsteig (HW1) - aufgeteilt in 16 landschaftlich begeisternde Etappen. Machen Sie sich auf den Weg! Gerne können Sie Ihre Wandertour auch individuell planen, je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad. 

Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung, die Anstiege sind zum Teil steil und die Pfade recht schmal. Geübte Wanderer werden daher hier mehr Freude und Genuss haben als Anfänger im Wandersport. Erfahrung und Ausdauer und die entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Es empfiehlt sich, als Ergänzung zur Wanderkarte ein GPS-Gerät mitzuführen.

B2 bis Donauwörth

Bahnhofsnähe Donauwörth

Mit dem Zug nach Donauwörth