Pfullinger Hallen

Die Pfullinger Hallen, mit ihren großflächigen Wandgemälden im Jugendstil, wurden am 24. Oktober 1907 von Louis Laiblin der Stadt gestiftet.
Der Architekt war Professor Theodor Fischer.

360° Panorama

Im Inneren sind es insbesondere die großflächigen Jugendstilmalereien, die die überregionale Bedeutung der Hallen ausmachen. Die Arbeiten im Festsaal entstanden unter Leitung von Adolf Hoelzel. Der Lehrer an der Stuttgarter Akademie beauftragte Schüler seiner Malklasse unter dem Thema "Der Mensch unter der Ägide der Musik" mit der Ausarbeitung.

Louis Laiblin (1861-1927), Teilhaber der gleichnamigen Papierfabrik, hatte Theodor Fischer für die Ausführung des Bauwerks gewonnen. Der wohlhabende Industrieerbe Laiblin wurde zu einem Förderer und Unterstützer von Malern und Dichtern wie Karl Stirner, Ludwig Finckh und Hermann Hesse, was ihm die Bezeichnung "Letzter Mäzen des alten Reiches" und viele Ehrungen einbrachte.

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