Gedenkstätte Synagoge Baisingen

1784 erbaute Landessynagoge im Stadtteil Baisingen. Die Synagoge wurde 1938 im Inneren verwüstet. Später diente sie als Scheune. 1998 wurde sie dann als Gedenkstätte wiedereröffnet. Nach der Restaurierung sind alle Phasen der Baugeschichte sichtbar. Ein jüdischer Friedhof befindet sich am westlichen Ortsrand.

Die Synagoge Baisingen wurde 1784 errichtet und 1838 umgebaut. Einem außergewöhnlichen Restaurierungskonzept folgte ihre Wiederherstellung in den vergangenen Jahren.

Die "ganze" Geschichte des Gebäudes bleibt dabei sichtbar: die Synagoge in ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung, die Verwüstung am 10. November 1938 und die Nutzung als Scheune bis 1988.
Die ansprechend gestaltete Dauerausstellung wird auf der Frauenempore gezeigt. Sie dokumentiert Lebensgeschichten Baisinger Juden und führt ein in die Geschichte der jüdischen Bevölkerung der Landgemeinde und der Region. Zu sehen sind die Funde der Baisinger Genisa, wie beispielsweise bestickte Mappot (Beschneidungs- und Thorawimpel), das Schofar (Widderhorn), Kalender aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Literatur und Buchfragmente. Ein 15-minütiger Videofilm wird in der Ausstellung gezeigt.
1989 erwarb die Stadt Rottenburg die ehemalige Synagoge. Der Förderverein Synagoge Baisingen e.V. machte es zu seiner Aufgabe, das Gebäude wiederherzustellen und für Besucher/innen zu öffnen. Landesdenkmalamt und Förderverein entwickelten das in Baden-Württemberg bisher einmalige Restaurierungskonzept. Die Dauerausstellung konzipierte das Stadtarchiv Rottenburg.
Den 1772 angelegten jüdischen Friedhof betreut die Ortsverwaltung.

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