Stadtmuseum im Kornhaus

Der westliche Teil des Kornhauses, das als Tübinger Stadtmuseum genutzt wird, wurde im Jahr 1453 erbaut, der östliche folgte etwa 50 Jahre später. Doch bereits im 13. Jahrhundert befand sich an gleicher Stelle ein Vorgängerbau, der jedoch durch einen Stadtbrand zerstört wurde.

Das Kornhaus ist eines der ältesten in traditionellen alemannischen Fachwerkbaustil errichtete Nutzbauten Tübingens. In den zurückliegenden Jahrhunderten diente es unterschiedlichen Zwecken. So wurde im Untergeschoss Getreidehandel getrieben, die oberen Geschosse dienten bereits im 17. Jahrhundert als Bürgerhaus für Tanz- und Gesellschaftsveranstaltungen. Es folgte im 19. Jahrhundert die Unterbringung der Volksschule für die zahlreichen Kinder der Weingärtner und Handwerker, die in der Unterstadt wohnten. Ab 1892 wurde das Kornhaus von der Feuerwehr und dem Roten Kreuz genutzt. 1985-1991 wurde das Kornhaus zum Stadtmuseum umgebaut.

Seit 1991 befindet sich im sanierten Kornhaus das Stadtmuseum, das Exponate aus der 900-jährigen Geschichte der Stadt zeigt. Neben der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, einer Ausstellung zur Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger werden Wechselausstellungen zu stadtgeschichtlichen Themen, zu wichtigen Persönlichkeiten, der aktuellen Stadtentwicklung und zur allgemeinen Kunst- und Kulturgeschichte präsentiert.

freier Eintritt
Montag geschlossen
Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00 Öffentliche Führung 15.00 Uhr

Karte

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