Ruine Herwartstein

Seit dem frühen Mittelalter ist eine Burganlage bekannt. Doch ist der Name der Burg Herwartstein erstmals für die Zeit um 1240 überliefert. Sie war zu dieser Zeit in der Obhut der 'Schenken' von Herwartstein, die die Anlage als Lehen oder Burgmannen verwalteten. Sie standen im Dienst der eigentlichen Burgbesitzer, bei denen es sich möglicherweise um die Staufer gehandelt hat.

Ruine Herwartstein bei Königsbronn
Ruine Herwartstein bei Königsbronn - © Gemeinde Königsbronn

Ein weiteres Mal erscheint die Burg in den Quellen zum Jahr 1287. Sie war in der Zwischenzeit in die Hände der Grafen von Helfenstein gelangt. In einem Konflikt zwischen Graf Ulrich von Helfenstein und dem habsburgischen König Rudolf I. wurde die Burg 1287 nach kurzer Belagerung durch Rudolfs Truppen eingenommen und stark beschädigt. Die Helfensteiner waren schließlich gezwungen, die Burg samt dazugehöriger Herrschaft 1302 an König Albrecht I. zu verkaufen, der damit wiederum das 1303 gegründete Zisterzienserkloster 'Fontis Regis' ausstattete. Beim Bau der Klostergebäude wurde die Burgstelle schließlich als Steinbruch benutzt und aufgegeben.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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