Albschäferweg - 8. Etappe - Nattheim bis Neresheim

Rucksack auf und los, durch Wälder und über das Härtsfeld geht es zum weltbekannten Kloster Neresheim. Schweres Gepäck hatten die Nattheimer 1775 dabei: die Kalksteinplatten für den Bodenbelag der Abteikirche wurden in Nattheim gehauen und nach Neresheim gebracht.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Unterwegs im Härtsfeld. Sprachforscher übersetzen den Namen mit „steiniges waldfreies Gelände“. Tatsache ist, dass der steinige Boden und die kurze Vegetationsperiode in diesem Gebiet für geringe Ernteerträge sorgen. Durch Wald und Flur, vorbei an steinigen Äckern geht es nach Neresheim. Die Benediktinerabtei am Ulrichsberg prägt das Landschaftsbild und ist schon von Weitem zu sehen. Die Abteikirche zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten im Spätbarock.

Ausgangspunkt der achten Etappe ist der Schafhof in Nattheim. Wir folgen dem Asphaltsträßchen in Richtung Norden und queren schließlich die Bundesstraße - bitte achten Sie auf den Verkehr! Am Waldrand entlang, mit einem schönen Blick zurück auf Nattheim gehen wir in östliche Richtung weiter. Nach etwa 1 Kilometer biegen wir halblinks ab und gehen weiter durch den Wald in Richtung Fleinheim. Wir folgen stets der Markierung weißer Schäfer auf blauem Grund. Nach 2,5 Kilometer führen uns die Wegweiser nach rechts. Ein teilweise steil abfallender Waldpfad führt uns aus dem Wald ins Eschteich. Linkerhand führt uns ein schöner Wiesenweg weiter, rechts öffnet sich der Blick auf Fleinheim. Wir queren die Fahrstraße und wandern geradeaus weiter durch die Wiesen und Felder hindurch auf dem Wiesenweg hinauf Richtung Zettelhalde, einer der schönen Wacholderheiden. Am Hang angekommen geht es links, unterhalb der Gartenanlagen weiter. Rechts von uns breitet sich die wunderschöne und artenreiche Heide aus, links liegen die Felder im sogenannten Höllteich. Fast am Ende der Heide angekommen finden wir eine der schönen Albliegen und können rasten. Von dort geht es nach einem Stück Heidepfad in den Wald hinein und auf einem Waldpfad hinauf  bis wir an die Lichtung der ehemaligen Burg von Auernheim stoßen. Hier folgen wir der Markierung weiter bis zum Parkplatz beim Trimm-Dich-Pfad. Einige Rastbänke und die Grillstelle laden zur Rast ein. Auch ein Abstecher in den Ort lohnt sich. Die Kirchenmauer zieren historische Epitaphien. Am Parkplatz geht es rechts hoch und über die Pfade der Trimm-Dich-Anlage weiter bis zum geteerten Sträßchen, das links nach Auernheim führt und rechts auf den Albschäferweg. An der Schäferstele genießen wir den sagenhaften Ausblick auf das Kloster Neresheim. An der nächsten Weggabelung verlassen wir den Teerweg und gehen auch auf dem Albschäferweg nach links weiter. Am Waldrand geht es auf Wald- und Wiesenwegen links hinab ins Krautgartenhäule. Unten am Teerweg angekommen, geht es wieder recht, noch ein Stück auf dem Teerweg und dann auf dem Wiesenweg immer am Waldrand entlang und immer mit Sicht auf das Kloster Neresheim. Nach etwa 1 km geht es durch ein kurzes Waldstück ins Naturschutzgebiet Zwing. Die Zwing ist eine der schönsten Wachholderheiden auf der Ostalb. Mit den markanten Wachholdersäulen und den seltenen Pflanzen ein wahres Schmuckstück. Auf dem Teersträßchen nähern wir uns der Stadt Neresheim. Das Kloster liegt von hier aus immer in unserem Blickfeld. Das ist auch unser nächstes Ziel auf dem Albschäferweg. Den Ort erreichen wir über einen Pfad, vorbei an der Gallusmühle geht es zunächst an der Egau entlang. Die verlassen wir dann bei der Gärtnerei und gehen in den Ort hinwein, immer Richtung Kloster. Am Bahnhof der Härtsfeldschättere ist unsere Etappe zu Ende. 

Zuweg: Von Nattheim bis zum Etappenstart am Schafhof Nattheim + 1,5 km.

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Fahrt mit der Härtsfeld-Museumsbahn jeden ersten Sonntag im Monat zwischen Mai und Oktober, ab Bahnhof in Neresheim.

Besuch der Benediktinerabtei Neresheim mit Führung durch die Klosterkirche.

Besuch der Burg Katzenstein.

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.

Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Heidenheim und weiter auf der K3032 nach Nattheim.
Kostenlose Parkmöglichkeiten am Alten Sportplatz in Nattheim.

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 14,37 km
Aufstieg 209 m
Abstieg 259 m
Dauer 4,0 h
Niedrigster Punkt 490 m
Höchster Punkt 642 m


Startpunkt der Tour:

Nattheim

Zielpunkt der Tour:

Neresheim

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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GPS-Track

Weitere Infos

www.albschaeferweg.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Quelle

Landratsamt Heidenheim

Autor

Sabine Weber

Karte