Streuobst-Tour

Radtour

Die Streuobst-Tour führt von Mössingen durch das Steinlachtal über Nehren und Gomaringen nach Kusterdingen und über den Kreßbach nach Dußlingen und Ofterdingen wieder zurück.

  • Typ Radtour
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:38 h
  • Länge 49,8 km
  • Aufstieg 434 m
  • Abstieg 431 m
  • Niedrigster Punkt 341 m
  • Höchster Punkt 497 m

Beschreibung

Die Streuobst-Tour ist eine speziell für Genussradler konzipierte Tour. Obsterzeugung auf Bäumen, die in der Landschaft verteilt stehen und von artenreichen Blumenwiesen umgeben sind, das ist Streuobst. Die vielen Streuobstwiesen im Landkreis Tübingen sehen nicht nur wunderschön aus, wenn sie im Frühjahr blühen, sondern es werden auch leckere Streuobstprodukte aus dem gewonnenen Obst erzeugt. Dazu zählen zum Beispiel Apfelsaft, Marmeladen, Trockenobst und Obstbrände. Die Streuobst-Tour führt an Streuobstwiesen sowie Mostereien, Brennereien und Hofläden vorbei, was das Thema Streuobst hautnah erlebbar macht. Eine reiche Auswahl an Gaststätten lädt zum Genuss hier erzeugter Produkte ein.

NEU: Ab April 2020 machen drei interaktive Erlebnis-Stationen rund um das Thema Streuobst, die Tour noch attraktiver. Erraten Sie die Tiere, die auf der Streuobstwiese leben, schätzen Sie wie viel Apfelsaft jährlich verzert wird und begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Zum Kennenlernen der Stationen wird zwischen April und Oktober eine Rad-Rallye angeboten, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt.

Alle Infos zur Streuobst-Rallye finden Sie hier

 

Start: PAUSA-Quartier, Löwensteinplatz 1, Mössingen

 

Etappe 1, km 0 - 11: Mössingen - Gomaringen

Vom Mössinger Pausa-Quartier, dem Sitz des Streuobst-Infozentrums, führt die Tour zunächst durch die Stadt Mössingen nach Norden, am Freibad vorbei, hinein in die ersten Streuobstwiesen unterhalb des Firstwaldes. Oberhalb von Nehren liegt die Freizeitanlage Schwanholz, ein wunderbarer Ort um zu Grillen und zu Rasten. Immer an den Bahngleisen entlang geht es weiter durch das Steinlachtal, bis die Tour vor Gomaringen eine kleine Schleife über den Landesbühl, eine wunderbare Streuobstlandschaft, macht. Durch Gomaringen hindurch führt die Tour zum dortigen Schloss, welches auch das bekannte Gustav-Schwab-Museum beheimatet.

 

Etappe 2, km 12 - 30: Gomaringen – Immenhausen

In einem großen Bogen am Ortsteil Hinterweiler entlang, geht es über Stockach und Immenhausen nach Mähringen. Am Ortseingang von Mähringen bietet sich eine besondere Gelegenheit: Der dortige Eduard-Lucas-Musterobstgarten, welcher vom gleichnamigen Pomologen angelegt wurde, zeigt die Organisation des Obstanbaus im 19. Jahrhundert. Entsprechende Info-Tafeln bieten zusätzliche Erläuterungen. Der Musterobstgarten hat 2006 den Kulturlandschafts- sowie den Umweltförderpreis erhalten.

Über die Felder der Härten führt die Tour weiter nach Jettenburg und Kusterdingen. Von dort geht es zurück über die weiten landwirtschaftlichen Flächen gen Süden nach Wankheim und vorbei an einigen Streuobstwiesen zurück nach Immenhausen.

 

Etappe 3, km 31 - 50: Immenhausen-Mössingen

 Hier beginnt der angenehmste Teil der Tour: Von Immenhausen aus geht es stetig leicht bergab durch das Ehrenbachtal bis ins Bläsibad, einer Gemarkung südlich von Derendingen. Auf der anderen Seite der Steinlach folgt der Aufstieg: Der Verbindungsstraße nach Kreßbach folgend, erreicht die Tour den kleinen Ortsteil, welcher heute zu Tübingen-Weilheim gehört und besonders für das neubarocke Schloss sowie den weitläufigen Golfplatz bekannt ist. Mitten durch den Golfplatz hindurch führt die Tour auf ebener Strecke in Richtung Eckhof, einem kleinen Hofgut, welches ebenfalls zu Tübingen gehört. Oberhalb von Dußlingen bieten sich traumhafte Ausblicke auf die dortigen Streuobstwiesen sowie den Rand der Schwäbischen Alb auf der gegenüberliegenden Seite des weiten Tales.

 An der Ölmühle in Dußlingen vorbei führt die Tour entlang der Steinlach flussaufwärts nach Ofterdingen. Dort wartet ein geologisches Highlight am Streckenrand: Im Flussbett der Steinlach befinden sich viele fossile Versteinerungen von Ammoniten, welche dort vor vielen Millionen Jahren lebten. Bei normalem Wasserstand lässt sich das Flussbett über einige Stufen trockenen Fußes erreichen und die „Ofterdinger Schneckenpflaster“ liegen frei. Von dort führt die Tour zurück in das Stadtzentrum des benachbarten Mössingen zum Pausa-Quartier.

 

Keine besondere Kleidung erforderlich; ggf. Vesper und ausreichend Trinken für eine Pause an einem der vielen Rastplätze mitnehmen.

Das Streuobst-Erlebniszentrum bietet in den Räumen des Industriedenkmals PAUSA einen erlebnisorientierten, spielerischen Zugang zum Thema Streuobst und schärft das Bewusstsein für diesen außergewöhnlichen Landschaftsraum. Im benachbarten Café PAUSA gibt es in angenehmer atmosphäre leckere Produkte aus den regionalen Streuobstwiesen.

Das Tragen eines Helmes sollte für alle kleinen und großen Radfahrenden eine selbstverständliche Sache sein.

Über die A81 kommend bis zur AS Empfingen, dort auf die B463 Richtung Balingen wechseln. Am Ende der B463 auf die B27 Richtung Tübingen wechseln. Diese in Mössingen verlassen. Von Stuttgart bzw. Tübingen aus auf der B27 bis Mössingen fahren. Die Tour beginnt in Mössingen auf dem PAUSA-Gelände.

 

Auf dem PAUSA-Gelände kann kostenfrei geparkt werden.
Mit dem IRE oder der hzl bis Mössingen, von dort sind es nur wenige Minuten bis zum PAUSA-Quariter in der Innenstadt.

 

Informationen zur Fahrradmitnahme im naldo-Verbund finden sie hier: Fahrradmitnahme im naldo

Ein kostenfreies Tourenbuch erhalten Sie gerne auf Anfrage bei der Tourismusförderung des Landkreises Tübingen, Kontakt über tourismus@kreis-tuebingen.de

Darüber hinaus sind dort detaillierte Rad- und Wanderkarten gegen Entgelt erhältlich.