Sebastian-Blau-Wanderweg: Rottenburg -Bad Niedernau - Rottenburg

Themenweg

Zum 100. Geburtstag des schwäbischen Mundartdichters Josef Eberle alias Sebastian Blau entstand dieser etwa 12 km lange Rundwanderweg von Rottenburg nach Bad Niedernau. Am Wegesrand werden auf 20 Tafeln ausgewählte Gedichte präsentiert, die auf das Werk des Dichters neugierig machen.
Eine abwechslungsreiche Thementour durch die Stadt, Wald, Wiesen und Feldwege.

  • Typ Themenweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:55 h
  • Länge 12,7 km
  • Aufstieg 274 m
  • Abstieg 274 m
  • Niedrigster Punkt 339 m
  • Höchster Punkt 428 m

Beschreibung

Der Themenwanderweg mit insgesamt 20 Gedichttafeln ist beginnend ab dem Römischen Museum Richtung Bad Niedernau ausgeschildert.
Am Beginn und zum Ende der Wanderung in der Altstadt Rottenburgs überwiegen noch die städtischen sowie zahlreichen historischen Eindrücke. Entlang des Neckars geht es dann aus der Stadt heraus und auf die bewaldeten Hänge oberhalb des Neckartals. Unterhalb der Altstadtkapelle öffnet sich der erste schöne Ausblick ins Neckartal.
Im ehemaligen Kurort Bad Niedernau lädt der Kurpark zum Verweilen oder Picknicken ein. Außerdem besteht die Möglichkeit im Ort einzukehren.
Nach Bad Niedernau kehrt man auf der anderen Neckarseite bzw. an den Hängen oberhalb des Tals Richtung Rottenburg zurück. Hier eröffnen sich weitere Ausblicke ins Tal, zur Weilerburg und Burg Hohenzollern am Horizont. Nach dem "Haus Kalkweil" geht es ein ganzes Stück auf asphaltierten Feldwegen zur wunderschönen Wallfahrtskirche im Weggental.
Sie starten am Römischen Stadtmuseum „Sumelocenna“ (Gedicht Sumelocenna), gehen den Stadtgraben bis zur Reiserstraße (Gedicht „Vo de Lehrer“) entlang und biegen rechts Richtung Kulturzentrum Zehntscheuer (Gedicht „Dr G`sangsverein“ und „Wochemärkt) ab. Von dort geht es weiter über die Josef-Eberle-Brücke (Gedicht „Brückenumtaufe“)* zur Nepomuk-Statue (Gedicht „St. Nepomuk“)*, rechts in die Kirchgasse (Gedicht „Raoteburger Sonntig“) und vorbei an der St. Moriz Kirche bis zur Oberen Brücke (Gedicht „Dr Necker“). Überqueren Sie die Straße, gehen ein Stückchen links, dann gleich rechts und durch das Kapuzinertor. Gehen Sie weiter entlang des Neckars, der Hagenwörtstraße (Gedicht: „Dr Schäfer“) folgend. Kurz nach der Eisenbahnbrücke (beim Preußischen) queren Sie die Straße und kreuzen dort das Fabrikgelände am Preußischen.

Hinter dem Fabrikgelände gehen Sie den Kreuzweg Richtung Altstadt bis zum Mönchweg (Gedicht „Descht älles die“) hoch. Zuerst kommen Sie zum Kreuz der Altstadt. Hier gabelt sich der Weg. Auf der linken Seite sehen Sie die Altstadtkapelle (mit Sicht zur Weiler Burg), folgen Sie jedoch dem Wanderweg Richtung Bad Niedernau geradeaus weiter. Ein Schotterweg führt Sie wieder hinab.

 Kurz vor Bad Niedernau gabelt sich der Weg erneut. Schlagen Sie den linken ein und folgen Sie dem Weg bis zum Friedhof. Gehen Sie oberhalb des Friedhofs weiter bis zur Kreuzung. Danach biegen Sie halbrechts und dann gleich links abwärts zum Kurpark und früheren Sanatorium ab (Gedicht „Niedernauer Idylle“). Folgen Sie dem Katzenbach in den Ort, entlang der Badstraße bis zur Hauptstraße (Gedicht „Dr Kurgast“).

 Überqueren Sie die Hauptstraße und gehen Sie dann rechts bis zur blauen Brücke. Überqueren Sie diese. Die Straße führt bis zum Bahnhof. Kreuzen Sie die Bahnlinien und gehen Sie links auf den Neckartalradweg (Gedicht „So isch noh au wieder“).

 Nach ca. 50 m steigt dann der Sebastian-Blau-Wanderweg rechts den Berg hinauf und es geht ein ganzes Stück  durch Wald und entlang der Hänge des Neckartals. Tolle Ausblicke gibt es hier zur Weilerburg und an klaren Tagen sogar bis zur Burg Hohenzollern.

Am Weg sehen Sie rechts einen Brunnen. Hier lohnt sich der kurze Abstecher zu einem Aussichtspunkt über das Neckartal (Gedicht „Hoamet“).   Den gleichen Weg gehen Sie dann aber wieder zurück zum Ausgangspunkt am Brunnen und weiter bis Kalkweil. Dort sehen Sie rechts den Steinbruch.

 Sie queren jedoch die Hauptstraße und folgen rechts dem Weg bis zum Feldkreuz (Gedicht „Beim Feldkreuz“). (Orientieren Sie sich nun an den blauen Bodenmarkierungen „SBW“). Gehen Sie bis zur nächsten Kreuzung, dann links und anschließend geradeaus weiter bis zur nächsten Weggabelung.

 Sie überqueren eine asphaltierte Straße (blauer Pfeil auf dem Weg) und kommen auf einen unscheinbaren Wiesenweg. Schon bald werden Sie die Wallfahrtskirche Weggental (Gedicht „Wallfahrtskirche“) entdecken.

Gehen Sie den Weg Richtung Rottenburg-Kernstadt bis rechts ein Weg abbiegt, der Sie zur Burgäckerstraße und zum Kalkweiler Tor führt.

Über die Staig (Gedicht „Ao’ ser Wei“) am Spital vorbei (Gedicht „Spotherbst“) kommen Sie in die Königsstraße zur Kreissparkasse (Gedicht „Schwätz schöner“) bzw. zum Marktplatz mit dem Dom St. Martin.

 Von dort geht es weiter Richtung Eugen-Bolz-Platz an der „Brunnenstube“ (Gedicht „Aufklärung“) rechts die Treppen zum Stadtgraben hinunter und zum Ausgangspunkt der Wanderung am Römischen Museum zurück.

Festes Schuhwerk.
A 81 Ausfahrt Rottenburg am Neckar, Richtung Stadtmitte

 

Parkhaus "Römisches Museum", direkt am Ausgangspunkt der Wanderung
Mit dem Zug zum Ausgangspunkt der Wanderung, Kulturbahn bis Bahnhof Rottenburg am Neckar (alternativ bis Bad Niedernau) oder mit dem Bus Linie 7622 aus Tübingen. Linie 7629 aus Horb, Haltestelle ZOB Eugen-Bolz-Platz

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