Hochalb-Tour - Auf den Höhen Meßstettens

Radtour

Eine Tour, die hält, was sie verspricht - Höhen zum Erklimmen und Alb zum Genießen.

  • Typ Radtour
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 4:30 h
  • Länge 43,2 km
  • Aufstieg 650 m
  • Abstieg 650 m
  • Niedrigster Punkt 712 m
  • Höchster Punkt 976 m

Beschreibung

Wer lieber sportlich unterwegs ist, sollte sich die Hochalb-Tour nicht entgehen lassen. Im Fokus steht hier ganz klar die herrliche Alb-Landschaft, die den einen oder anderen Anstieg natürlich nicht außen vor lässt. Und mit ein bisschen Glück begleitet einen auch eine Schafherde.

Vom Startpunkt am Rathaus Meßstetten fahren wir zunächst innerorts in Richtung Schulzentrum Realschule/Gymnasium und erreichen in der Nähe des Wasserturms das nordöstliche Ortsende von Meßstetten. Von der Aussichtplattform des Wasserturms auf 992 Metern (geöffnet am Wochenende bei gutem Wetter) bietet sich ein beeindruckender Ausblick. Vorbei an der ehemaligen Zollernalb-Kaserne geht es weiter zum Wildgehege. Das frei zugängliche Gehege mit Kiosk (Bewirtungszeiten beachten) und Spielplatz ist über 200.000 Quadratmeter groß und beheimatet Hirsche, Rehe, Wildschweine, Ziegen und Wildgeflügel. Nach einem kurzen Schlenker Richtung Meßstetten fahren wir entlang des Truppenübungsplatzes Richtung Heinstetten. Dort queren wir die Ortsdurchfahrt und gelangen nach einer steilen Abfahrt und einem längeren Waldstück nach Heidenstadt.

Auf dem Radweg geht es mitten durch den Ort in Richtung Nusplingen, wo wir nach einer weiteren rasanten Abfahrt vorbei an der Mariengrotte und einem tollem Talblick atemlos ankommen. An der Ortseinfahrt begrüßt uns die unter Denkmalschutz stehende Friedhofskirche Peter und Paul, das Wahrzeichen des Ortes. Rechts vorbei am Rathaus wartet ein ca. drei Kilometer langer moderater Anstieg auf uns, der am Naturdenkmal Uhufelsen vorbei auf die Höhe in Richtung Obernheim führt. Wir passieren den Ort auf der Durchfahrtsstraße, zu Beginn sehen wir rechts die St. Wolfgangs-Kapelle auf dem Scheibenbühl und biegen rechts ab, auf den parallel zur Kreisstraße verlaufenden Radweg und fahren hinunter zum Oberdigisheimer Stausee. An sonnigen Tagen empfiehlt sich ein erfrischender Sprung in das kühle Nass, das benachbarte Kneippbecken ist ein Paradies für müde Radlerbeine. Außerdem warten großzügige Liegewiesen sowie ein Grill- und Spielplatz auf die Besucher. Am westlichen Seeufer vorbei fahren wir weiter durch Oberdigisheim und auf dem links der Landstraße in Richtung Tieringen verlaufenden Radweg. Hinter der Firma Interstuhl queren wir die L 440 und rollen innerorts zum Barfußpfad bei der Festhalle. Auf gut einem Kilometer Länge verspricht dieser Wellness für die Füße! Unterschiedliche Beläge wie Rindenmulch und Sand oder das Waten durch die Schlammstrecke und das Bachbett stimulieren die Fußreflexzonen, was entspannt und sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. So sind wir bereit für den folgenden kurzen Anstieg. Auf der Höhe angekommen, werden wir mit einem traumhaften Blick ins Schlichemtal belohnt. Der Radweg führt uns weiter bis und durch Hossingen und danach nochmals über einen kurzen Anstieg Richtung Meßstetten. Nach dem Wanderparkplatz Oberbuch folgen wir ein kurzes Stück der Kreisstraße, überqueren diese und gelangen auf einen geschotterten Waldweg. Vorbei an der weithin sichtbaren Radarkuppel der Bundeswehr erreichen wir den Skulpturenpanoramaweg am Sickersberg. Diese Hochfläche eröffne therrliche Ausblicke und bei geeigneter Witterung sogar eine atemberaubende Alpenfernsicht. Dieses Panorama bildet die ideale Umgebung für die zwölf aufgestellten Skulpturen. Vom Parkplatz des Skulpturenwegs empfiehlt sich ein kleiner Abstecher auf dem geschotterten Stichweg zum höchsten Punkt, an dem auch eine Alpenpanoramatafel aufgestellt ist. Wieder zurück folgen wir dem Skulpturenweg, bis die ersten Häuser von Meßstetten erreicht sind. Die leicht abfallende Straße bringt uns weiter nach rechts bis zum Kreisverkehr. Diesen überqueren wir geradeaus und gelangen innerorts zurück zu unserem Ausgangspunkt am Rathaus.

An sommerlichen Tagen Badesachen einpacken und eine Rast am Stausee Oberdigisheim einlegen.

Radbeschilderung:

  • Unsere Radwege sind nach der landesweiten FGSV-Radwegebeschilderung ausgeschildert. 
  • An Kreuzungspunkten gibt es große, weiße Richtungsweiser, auf denen in grüner Schrift Ziele mit Entfernungsangaben aufgeführt sind. 
  • Zwischen den Richtungsweisern gibt es kleinere, quadratische Markierungszeichen, die auf einen Radweg hinweisen. 
  • Unsere Rundtouren sind an Knotenpunkten als Einschieber mit entsprechendem Symbol (Mammut, Ammonit, Krone etc.) an den großen Richtungsweisern angebracht. 
  • Dazwischen ist das Symbol nicht zu finden. Hier gilt die allgemeine Radwegebeschilderung.
  • Achtung, nicht falsch abbiegen! An den großen Richtungsweisern unbedingt auf den grünen Pfeil achten. Dieser zeigt uns den Weg! Nicht die Himmelsrichtung in die das Schild angebracht ist.