Früchtetrauf | Mössinger Leisawegle

Wanderung

Der Premiumspazierwanderweg begeistert durch seine Fülle an Landschaftseindrücken auf kurzer Strecke.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 1:30 h
  • Länge 4,8 km
  • Aufstieg 115 m
  • Abstieg 120 m
  • Niedrigster Punkt 486 m
  • Höchster Punkt 605 m

Beschreibung

Die leichte Genussrunde führt durch Wald und Felder, Wiesen und Allmandteile. Letztere sind eine Mössinger Besonderheit: aus der historischen Bewirtschaftung entstandene Streuobstwiesenparzellen, die an die Bürger verpachtet werden.
Direkt am Weg liegt das NABU-Vogelschutzzentrum. Hier werden verletzte Vögel gepflegt, Besucher beraten, beschlagnahmte Vögel aufgenommen, man betreibt Forschung für den Vogelschutz und Umweltbildung.

Oberhalb des Zentrums grasen von Mai bis September Limousin-Mutterkühe mit ihren Kälbern, die zum Talheimer Biolandhof Möck gehören. Bitte beachten Sie beim Queren die ausgeschilderten Hinweise. Sollten Kühe direkt auf dem Weg liegen, können Sie diese normalerweise über die angrenzenden Weiden leicht umgehen.

Seinen Namen hat das Leisawegle übrigens vom früheren Linsenanbau (schwäbisch= Lensa oder Leisa), der im Bereich westlich der Ziegelhütte über Jahrhunderte historisch verbürgt ist – derzeit aber nicht mehr erfolgt. Von der Linsenhalde bieten sich wunderschöne Blicke zum Farrenberg und über das Steinlachtal.

Zum Abschluss bietet sich in jedem Fall der Besuch des neuen Streuobst-Infozentrums im Pausa-Quartier (ab 8. Juli 2018) an. Das dortige Café Pausa hat bereits eröffnet!

 

Gemeinsam für den Naturschutz

Das Mössinger Leisawegle führt an drei eindrucksvollen alten Linden vorbei, die auch dem nahegelegen Parkplatz seinen Namen gaben. Das Feldgehölz gruppiert sich um einen ehemaligen Hohlweg. Die Lindenblüte beginnt normalerweise Anfang Juni mit der Sommerlinde. Später folgt die Winterlinde. Beide sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele nektarsammelnde Insekten, wie Bienen.

Bei den Linden trifft man oft auch auf die Schafe des Mössinger Schäfers. Diese beweiden die umliegenden Magerwiesen und Streuobstwiesen, was maßgeblich zum Erhalt der offenen Landschaft beiträgt.

Auf einen ökologisch wertvollen Hohlweg trifft man auch oberhalb der Breitwiesen. An den Flanken haben sich Stauden und Gehölze angesiedelt, die Kleintieren als Unterschlupf und Nahrung dienen. Abends locken Hohlwege oft Fledermäuse an, die hier Jagd auf Nachtfalter und andere Insekten machen.

Der Spazierwanderweg „Mössinger Leisawegle“ ist beidseitig beschildert und begehbar. Er verläuft überwiegend auf geschotterten oder naturbelassenen Wegen.

Keine besondere Ausrüstung notwendig. Geeignetes Schuhwerk wird empfohlen.

An zwei Stellen trifft das Leisawegle auf das Streuobstwegle und lässt sich so prima zu einem schönen Premiumwanderweg kombinieren (6,3 km, 2 Stunden).

Oberhalb des Zentrums grasen Limousin-Mutterkühe mit ihren Kälbern, die zum Talheimer Biolandhof Möck gehören. Bitte beachten Sie beim Queren die ausgeschilderten Hinweise.

Der Weg ist durchgehend beidseitig beschildert und begehbar.  In den Wintermonaten ggf. Glätte beachten.

Bitte verlassen Sie nicht die ausgeschilderten Wege. Die Flora und Fauna am Wegesrand wird es Ihnen danken!

B27 von Stuttgart bzw. Balingen: In Mössingen Richtung Osten auf Ofterdinger Straße, später Bahnhofstraße. Der Bahnhofstraße über den Volksbank-Kreisel nach Osten folgen. Auf der Grabenstraße bleiben und beim nächsten Kreisverkehr die 2. Ausfahrt nehmen. Nach etwa 1km nach rechts abbiegen und der Straße bis zum Parkplatz folgen.

 

 

Parkplatz "Linden". Von der Verbindungsstraße Mössingen - Ziegelhütte führt ein geteertes Sträßchen in südlicher Richtung nach oben (ausgeschildert). Diesem ohne abzubiegen folgen. Am Ende befindet sich der Parkplatz. 

Detaillierte Rad- und Wanderkarten für den Landkreis Tübingen und dessen Umgebung sind bei der Tourismusförderung des Landkreises sowie bei den Tourist-Infos in Tübingen, Rottenburg und Mössingen gegen Entgelt erhältlich.