Donau-Zollernalb-Weg - Von Beuron nach Hausen im Tal

Fernwanderweg

  • Typ Fernwanderweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 6:30 h
  • Länge 19,9 km
  • Aufstieg 896 m
  • Abstieg 915 m
  • Niedrigster Punkt 594 m
  • Höchster Punkt 830 m

Beschreibung

Der Donau-Zollernalb-Weg startet in Beuron. Dort, wo die junge Donau am schönsten ist, wo sie sich durch einen Märchengarten burgengekrönter, bizarrer Kalksteinfelsen gegraben hat, liegt auch das Kloster Beuron, das Herzstück des Donautales. Ein würdiger Ort für den Start, später die schmückende Ritterburg Burg Wildenstein und das Fürstenschloss „Werenwag“ bieten eine Etappe der Superlative. Nicht zu vergessen der „Rauhe Stein“, der „Eichfelsen“ und der „Bandfelsen“.

Kulturinteressierte wählen nach dem Abstieg vom „Eichfelsen“ den Weg über die „St. Maurus-Kapelle“. Die Kapelle, die nach ägyptischem Vorbild in Anlehnung an einen Tempel 1868-1870 im Auftrag von Fürstin Katharina von Hohenzollern erbaut wurde und mit Malereien der „Beuroner Schule“ verziert wurde, ist sehenswert.

In der Burg Wildenstein wohnen heute „Junge Wilde“ in der Jugendherberge hoch über dem Donautal. Im Burghof die Burgschenke und davor ein Grillplatz laden zur Rast. Von der Grillhütte „Hauser Holz“ bei Kreenheinstetten lohnt sich auch ein Abstecher von etwa 1 km in den Ort Kreenheinstetten, wo Sie im Geburtshaus des berühmten Hofpredigers Abraham a Sancta Clara, dem Gasthaus „Traube“ gemütlich einkehren oder auch übernachten können. 

Das Tal der Donau zwischen Beuron und Hausen bewahrt zwischen Felsengipfeln und Talgrund einen noch unversehrten Artenreichtum an Tieren und Pflanzen – ein Stück lebendige Schöpfungsgeschichte. Ein frisch gezapftes Bier oder ein Glas Wein am Abend und die Schöpfungsgeschichte ist perfekt. Beim Skilift hoch über Hausen sehen Sie schon Ihr Ziel Hausen im Tal.

Start am Klosterparkplatz, durch die historische überdachte Holzbrücke und über die Straße nach Maria Trost. Nun auf dem schönen Placiduspfad dem Hang entlang. Durch die Placidus-Hütte, schon seit 1868 ein Unterschlupf für Wegegänger, auf 660 m Höhe. Bequem abwärts. Im Tal am Wegweiser Unteres Hirschental links Forstweg Richtung Rauher Stein. Bald schon ist klar, warum das Tal Hirschental heißt: Es geht „hirschig“ aufwärts. Neben dem eigenen Atem ist wunderschön das Vogelgezwitscher zu hören, die ursprüngliche Vegetation ist ein Genuss. Kräftig aufwärts bis zum Aussichtspunkt und Wanderheim Rauher Stein. Über Wiesenweg am Waldrand entlang, über die Hochfl äche bis zum Irndorfer Felsengarten. Hier ist ein wunderschöner Felsengarten entstanden – lassen Sie sich Zeit. Dann nur 200 m weiter zum Eichfelsen. Ein echter Aussichtsbalkon erwartet den Wanderer. Burg Wildenstein und Schloss Werenwag am Hang und im Tal die Donau. Zurück zum Felsengarten, dann steil abwärts auf dem Oberhausener Weg zur Landstraße. Kulturinteressierte wählen den Weg über die St. Maurus Kapelle. Die Kapelle, die nach ägyptischem Vorbild in Anlehnung an einen Tempel 1868-1870 im Auftrag von Fürstin Katharina von Hohenzollern erbaut wurde und mit Malereien der Beuroner Schule verziert wurde, ist sehenswert. Weiter bis zur Hängebrücke über die Donau. 2 km bis Burg Wildenstein – atemraubende Kilometer. Erst sanft dann über Treppen und Serpentinen hinauf zur Burg Wildenstein. An riesigen Mauern entlang kommen wir zum Eingang der Burg. Heute wohnen hier „ Junge Wilde“ in der Jugendherberge hoch über dem Donautal. Im Burghof die Burgschenke und davor ein Grillplatz laden zur Rast. Am Zaun entlang Richtung Bandfelsen und Hohler Fels. Ein steiniger Weg abwärts durch jungen Wald (Achtung bei Nässe) bis zum Leibertinger Tobel. Nun wieder aufwärts bis zum Wegweiser Bandsteig Süd. Am Bandfelsen geniale Rastbank mit Weitblick, links  ildenstein unten die Donau und gegenüber Irndorf. Durch Wald und Wiesen zum Hohlen Fels. Abwärts auf breitem Weg zur Kreenheinstetter Straße. Die Landstraße überqueren, steil aufwärts zur Grillhütte Hauser Holz. Vorbei am Hochseilgarten in den Wald abwärts, zur Bildeiche Sankt Anna. Weiter zum Skilift hoch über Hausen. Am „Skilifthäusle“ unten lohnt ein Blick zu den Felsen – sicher sind Kletterer im Fels zu sehen. Am Minigolfplatz und Biergarten die Treppe abwärts Fußweg zur Donaubrücke, erstmals 1792 vom Kloster Salem erbaut. Direkt vor den Gleisen rechts die Treppen abwärts durch Wiesenaue zum Campingplatz, dann links durch die Bahnunterführung nach Hausen zum Übernachten und Einkehren.
Festes Schuhwerk. Eventuell Wanderstöcke.
Über die B32, von Reutlingen oder Sigmaringen; über die L277 nach Beuron.
Am Kloster Beuron.
Bahn bis Beuron; SBG-Bus 50 Sigmaringen Bahnhof nach Beuron, Mai-Oktober am Wochenende auch Naturpark-Express.
7920 Sigmaringen Top. Landkarte, 1:50.000, Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, ISBN: 978-3-89021-683-6; Naturpark Freizeitkarten-Set F 507 und F 526, 1:50.000, ISBN: 978-3-892021-619-5, € 9,90