Burgen & Schlösser - Tour | Schönbuch-Runde

E-Bike

Diese Pedelec-Tour verbindet auf knapp 70 Kilometern Länge 9 Burgen und Schlösser im Landkreis Tübingen und führt dabei insbesondere durch den Naturpark Schönbuch.

  • Typ E-Bike
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 5:24 h
  • Länge 70,4 km
  • Aufstieg 537 m
  • Abstieg 537 m
  • Niedrigster Punkt 308 m
  • Höchster Punkt 533 m

Beschreibung

Von Rottenburg aus führt die Tour übers Feld und teils entlang des Neckars nach Tübingen und weiter in Richtung Kirchentellinsfurt. Von dort beginnt ein kurzer, aber starker Anstieg auf die Hochebene des Einsiedels. Durch den Naturpark Schönbuch geht es, vorbei an Bebenhausen, zum Schloss Hohenentringen, und von über Poltringen und Reusten zurück nach Rottenburg. Unterwegs liegen insgesamt 9 Burgen und Schlösser, darunter das Schloss Hohentübingen, das Kloster und Schloss Bebenhausen, sowie das Wasserschloss Poltringen.

Vor dem Bahnhofsgebäude in Rottenburg startend, führt die Naturpark Schönbuch -Runde der Burgen & Schlösser – Tour etwa 100 Meter die Bahnhofsstraße hinunter Richtung Norden. Ab dem Wegweiser an der ersten Straßenkreuzung folgt die Tour der offiziellen Radwegebeschilderung des Landkreises und ist durchgehend mit dem roten Burgen & Schlösser – Einschub gekennzeichnet.

Über das flache Feld und den Vorort Kiebingen geht es weiter nach Bühl, wo bereits vom Ortseingang das Bühler Schloss zu sehen ist. Es diente als Vorbild für das Schloss Hirrlingen, welches Teil der Runde durch das Obere Neckartal ist und nur knapp mehr als zehn Kilometer entfernt liegt.

Vom Feldweg zwischen Bühl und Kilchberg bietet sich bei guter Sicht gleich ein doppelter Schlossblick, sowohl auf die Schlossanlage in Kilchberg als auch auf das Schloss Hohentübingen in einiger Entfernung. Am Anwesen des Schlosses Kilchberg entlang verläuft die Tour über einen Bahnübergang und durch das weite Neckartal bis nach Tübingen.

In Tübingen angekommen führt die Strecke am Freibad vorbei und durch den Anlagenpark zum Neckarsteg, von dem das Schloss Hohentübingen nur noch einen Steinwurf weit entfernt scheint.

Der Fußgänger- und Fahrradtunnel durch den Schlossberg stellt die schnellste Verbindung in die Tübinger Altstadt dar. An heißen Sommertagen bietet der Tunnel mit seiner gleichbleibend kühlen Luft eine kurze Erfrischung. Am anderen Ende des Tunnels angelangt, besteht die Möglichkeit eines kurzen Abstechers zu Fuß hinauf zum Schloss Hohentübingen.  Ein kleiner treppenreicher Weg  führt in zwei Kehren hinauf zur festungsartigen Anlage.

Für einen kurzen Ausflug ins Zentrum der Tübinger Altstadt empfiehlt es sich, sein Rad an einem der vielen Fahrradständer anzuschließen und die Fußgängerzonen des Stadtkerns per pedes zu erkunden.

Vorbei an Jakobuskirche und dem historischen Nonnenhaus verläuft die Strecke entlang der Ammer in einem großen Bogen rund um den Österberg. Im Stadtteil Lustnau, wo der Goldersbach in die Ammer mündet, besteht die Option, die Strecke um etwa 20 Kilometer abzukürzen und direkt das Schloss Bebenhausen anzusteuern. Folgen Sie hierzu der regulären Radwegebeschilderung in Richtung Bebenhausen.

Die vollständige Tour führt hinunter bis zum Neckar und dann auf dem Neckartal-Radweg durch das in diesem Abschnitt sehr weite Neckartal bis nach Kirchentellinsfurt. Dort folgt der anspruchsvollste Anstieg der Tour hinauf auf die weitläufige Hochebene des Einsiedels im Naturpark Schönbuch. Über eine Allee geht es in den kleinen Ort Einsiedel, an dessen nordöstlichen Ende die herzogliche Domäne Schloss Einsiedel zu finden ist. An Sonn- und Feiertagen wird hier eine Wanderraststätte betrieben.

Weiter durch den Naturpark Schönbuch verläuft die Tour erst übers Feld und später durch den Wald bis zum Beginn des Kirnbachtals, eines der schönsten Täler im Schönbuch. Nach dem Durchqueren der Rotwildgattersperre des Naturparks führt das Tal über sechs Kilometer stets leicht bergab bis zum Goldersbach. Unterwegs befindet sich etwa auf halber Höhe ein weitläufiger Rastplatz mit Grillstelle.

Unten angekommen ist bereits wenige Pedaltritte später das Kloster und Schloss Bebenhausen zu sehen, welches harmonisch inmitten des Naturparks liegt und vielfältige Besichtigungsmöglichkeiten bietet. Von Bebenhausen aus folgt die Strecke dem Verlauf des Goldersbach und später Arenbach flussaufwärts. Am Wegdreieck Garmerklinge, an dem es ebenfalls einen Rastplatz mit Grillstelle gibt, zweigt die Tour rechts ab und folgt dem Seitental mit mäßiger Steigung bergauf bis zum höchsten Punkt der Tour: Der königlichen Jagdhütte im Schönbuch. Von der auf 536 Metern gelegenen Hütte genießt man bei guter Fernsicht einen Blick auf gleich zwei bekannte Landmarken. Zum einen ist durch die Bäume hinweg die Wurmlinger Kapelle – das Wahrzeichen des Landkreises Tübingens – zu erkennen. Zum anderen erspäht man am Horizont die markante Silhouette der Burg Hohenzollern.

Durch den Wald des Naturparks geht es wieder bergab zum Parkplatz Entringen und von dort leicht bergauf zum Schloss Hohenentringen mit hervorragender Aussicht auf das Ammertal sowie erstklassiger Ausflugsgastronomie. Zum nächsten Schloss ist es nur ein Katzensprung: Vorbei an einem Pferdehof führt die Tour entlang des Schönbuchtraufs bis zum Schloss Roseck, welches über Unterjesingen thront.

Über eine lange Gefällstrecke geht es vorbei an Streuobstwiesen und einer Grillstelle bis hinab ins Ammertal nach Pfäffingen und von dort weiter über das Feld nach Poltringen. Am Ortsende wartet das Wasserschloss Poltringen auf, umrundet von einem Wassergraben, liegt auf der Rückseite eingebettet in einer nahezu märchenhaften Landschaft aus wildem Bächlein und Pflanzen.

Die Tour verläuft weiter flussaufwärts entlang der Ammer, vorbei am beeindruckenden See des Reustener Steinbruchs und hinter dem Ort den kurzen aber steilen Anstieg Richtung Oberndorf auf die Felder hinauf.

Von den Feldern vor Oberndorf bietet sich ein fantastischer Blick auf das Ammertal mit Schloss Hohenentringen, Schloss Roseck, sowie der Wurmlinger Kapelle.

Auf leicht abfallender Strecke führt die Tour von Oberndorf über Wendelsheim zurück nach Rottenburg, wo sich die Erkundung der Bischofsstadt anbietet

Keine besondere Kleidung erforderlich; ggf. Vesper und ausreichend Trinken für eine Pause an einem der vielen Rastplätze mitnehmen.

Von den Feldern vor Oberndorf bietet sich ein fantastischer Blick auf das Ammertal mit Schloss Hohenentringen, Schloss Roseck, sowie der Wurmlinger Kapelle.

Das Tragen eines Helmes sollte für alle kleinen und großen Radfahrenden eine selbstverständliche Sache sein.

Aus Norden und Süden kommend über die A81 bis zur Ausfahrt Rottenburg, dann der B28a Richtung Rottenburg folgen. Von Reutlingen kommend über die B28 nach Tübingen, dann weiter über Hirschau und Wurmlingen nach Rottenburg.

Innerorts Ausschilderung zum Bahnhof folgen.

Direkt hinter dem Bahnhof (zu erreichen über den beschrankten Bahnübergang) befindet sich ein großer kostenfreier P+R Parkplatz.

Der Bahnhof Rottenburg verfügt mit der Kulturbahn über eine regelmäßige Regionalzuganbindung von Horb sowie von Tübingen aus. Stadt- und Regionalbusse ergänzen das Angebot. Bitte ggf. Fahrradmitnahmeregelung beachten!

Ein kostenfreies Tourenbuch erhalten Sie gerne auf Anfrage bei der Tourismusförderung des Landkreises Tübingen, Kontakt über tourismus@kreis-tuebingen.de

Darüber hinaus sind dort detaillierte Rad- und Wanderkarten gegen Entgelt erhältlich.