Albtäler Radtour - Etappe 5: Vom Filsursprung auf die Alb

Fernradweg

Von Wiesensteig steht uns die schwierigste Steigung bevor. Sie belohnt jedoch mit einem sagenhafen Höhenpanorama. In Westerheim ist dann der höchste Punkt der Tour erreicht. Von da an geht es mit moderaten Zwischenanstiegen über Laichingen und Merklingen nur noch bergab.

Laichinger Tiefenhöhle
Laichinger Tiefenhöhle - © Quelle: Alb-Donau-Kreis
  • Typ Fernradweg
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 3:31 h
  • Länge 50 km
  • Aufstieg 480 m
  • Abstieg 495 m
  • Niedrigster Punkt 578 m
  • Höchster Punkt 856 m

Beschreibung

Von Wiesensteig aus radeln wir weiter das „Obere Filstal“ hinauf zum Filsursprung. Das ruhige, idyllische Tal bietet sich für eine Rast an, bevor es weitergeht ins nächste Albtal, dem Hasental, vorbei am Bahnhöfle und wieder mal hinauf auf die Hochflächen der Alb. 

In Westerheim, dem Bergdorf mit tollen Angeboten für Familien und Erholungssuchende, haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht und von da ab geht’s nach den letzten Kilometern mit moderaten Zwischenanstiegen nur noch bergab. Von Westerheim lohnt sich ein Abstecher zur nahegelegenen Schertelshöhle.

Weiter auf der Albhöhe erreichen wir auf herrlichen Radwegen Laichingen. Hier treffen wir auf die Laichinger Tiefenhöhle - die tiefste Schauhöhle Deutschlands, begehbar bis in 55 Meter Tiefe - mit Rasthaus und Höhlenmuseum. Gleich daneben sind Mut und sportliche Herausforderung im Kletterwald gefordert.

Kurz nach Merklingen durchradeln wir ein wunderschönes und für die Alb so typisches Trockental.

Unser nächstes Ziel ist Nellingen. Hier wird im Landgasthof Krone ein besonders leckerer und seltener Alb-Whisky destilliert. Mit ein wenig Glück führt der Hausherr durch sein Refugium und lässt den Radler mit Mund und Nase Duft und Aroma des goldgelben Alb-Whiskys aufnehmen.

Weiter geht’s durch weite Felder, entlang von Reihen alter Obstbäume. Wir verlassen nun die Albhochfläche und gelangen wieder nach Amstetten, unserem einstigen Ausgangspunkt.

Der Albtäler-Radweg ist mit Pfeilwegweisern ausgeschildert, die die Entfernung zum nächsten Ort und den weiter gelegenen Fernzielen angeben. An den Hauptwegweiserstandorten ist das Logo des Albtäler-Radwegs eingeschoben. Zwischen den Hauptwegweiserstandorten wird der Weg durch kleine Radwegschilder mit Pfeilen markiert.
Albtäler-Radweg Schwäbische Alb, Publicpress-Verlag, ISBN 978-3-89920-755-2