Albschäfer-Zeitspur: Eselsburger Talgang

Wanderung

Wie viele Jungfrauen es in Herbrechtingen gibt, ist schwer zu beantworten? Im Eselsburger Tal stehen auf jeden Fall zwei Jungfrauen schon seit tausenden von Jahren – die Steinernen Jungfrauen. Eine Sage erklärt die Entstehung. 
Das Tal ist ein Naturjuwel und die Ruine Falkenstein ein Aussichtsbalkon erster Klasse.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:04 h
  • Länge 10,7 km
  • Aufstieg 206 m
  • Abstieg 206 m
  • Niedrigster Punkt 467 m
  • Höchster Punkt 535 m

Beschreibung

Das Eselsburger Tal ist ein ganz besonderes Kleinod. Entlang der Brenz und auf der Höhe rund um Herbrechtingen gibt es viel zu entdecken. Wunderschön geht es links der Brenz durch das Tal. Wir erblicken bald auf der anderen Talseite die Steinernen Jungfrauen. Das nächste Highlight thront hoch über der Brenz, die Domaine Falkenstein. Oben am Aussichtsfelsen wartet ein genialer Rastplatz. Mal im Wald, mal am Waldrand entlang führt der Weg nach Anhausen und über den Stürzel am Schafhof von Schäfer Wiedenmann vorbei zurück zum Freizeitbad.

Wichtiger Hinweis: Der Gasthof in Anhausen ist derzeit geschlossen.

Vom Parkplatz aus, geht es wunderschön rechts der Brenz entlang durch das Eselsburger Tal mit Blick auf die berühmte Felsformation. Der gelbe Ring weist den Weg. An der Brenzbrücke angelangt folgen wir rechts dem Pfad am Hangwald aufwärts. Oben empfiehlt sich ein Abstecher zur Buigenhütte (ca. 400 m) mit einem imposanten Ausblick über das Tal. Links geht die Zeitspur wieder hinunter auf die andere Seite der Flussschlinge. Nach der Flussquerung geht es dem Wanderzeichen - gelber Ring - folgend steil hinauf zur Domäne Falkenstein mit ihrem Aussichtsfelsen. Eine fantastische Aussicht – ein genialer Rastplatz. Hier treffen wir auch auf den Albschäferweg. Auf herrlichem Pfad wandern wir nun auf dem Albschäferweg mal im Wald, mal am Waldrand entlang bergab nach Anhausen. Am ehemaligen Kloster und der Gaststätte verlässt uns der Albschäferweg und wir folgen weiter dem gelber Ring Richtung Herbrechtingen. An der Kneippanlage Riedmühle vorbei führt der Weg zunächst in den Ort hinein und dann hinauf zum Pfaffenberg mit herrlichem Blick bis nach Heidenheim und zum Stürzel mit fantastichen Ausblick ins Eselsburger Tal über die Bindsteinmühle bis zum Falkenstein. Durch einen herrlichen Buchenwald gelangen wir zum Schafhof Wiedenmann. Im Umkreis von 5-6 km ist seine Herde mit 550 Schafen während der Vegetationszeit unterwegs. Weiter zwischen Heide und Bannwald erreichen wir unseren Ausgangspunkt.

Zuweg: Vom Bahnhof Herbrechtingen über den Stadtpark bis zum Etappenstart am Freizeitbad "Jurawell" + 1 km

Festes Schuhwerk und Rucksackvesper wird empfohlen.

Freizeitbad Jurawell mit der Saunalandschaft

Steinernen Jungfrauen 
Biber-Infostation an der Holzbrücke in Eselsburg - Momentan ist jedoch der direkte Zugang über die Brücke nicht möglich.

Bitte bedenken Sie, dass Sie zu einem großen Teil auf naturnahen Wegen unterwegs sind. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Deshalb ist festes Schuhwerk erforderlich.
Bitte erkundigen Sie sich nach den Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten. Der Gasthof in Anhausen ist derzeit  geschlossen.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der L1079 Richtung Herbrechtingen, weiter über die Lange- und Eselsburger Straße in den Baumschulenweg.
Kostenlose Parkplätze am Freizeitbad "Jurawell", Baumschulenweg, 89542 Herbrechtingen.
Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Herbrechtingen.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de