Alb-Donau-Kreis Eiszeitpfad - Eiszeitjägerpfad

Wanderung

Qualitätswanderweg im Welterbegebiet. Auf den Spuren eines Eiszeitjägers zu steinzeitlichen Höhlen und Fundstellen im Achtal.

Eiszeitjägerpfad - Felsenmassiv mit Brillenhöhle
Eiszeitjägerpfad - Felsenmassiv mit Brillenhöhle - © Autor: Alb-Donau-Kreis Tourismus, Quelle: Alb-Donau-Kreis Tourismus
  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 3:08 h
  • Länge 9,3 km
  • Aufstieg 433 m
  • Abstieg 433 m
  • Niedrigster Punkt 517 m
  • Höchster Punkt 698 m

Beschreibung

Wer den Beute- und Streifzug eines Eiszeitjägers nachempfinden möchte, ist in Blaubeuren goldrichtig. Hier in den Höhlen im Achtal lebten sowohl Neandertaler als auch der Moderne Mensch.

Vom Stadtrand in Blaubeuren wandern wir den Steilhang der Weiler Halde hinauf und erhalten bei der Brillenhöhle einen ersten Einblick in die steinzeitlichen Lebensverhältnisse. Durchs Felsenlabyrinth gelangen wir zu mittelalterlichen Ruine Günzelburg. Es geht bergab am Schneckenfels vorbei nach Weiler und auf die andere Talseite. Ein schmaler Pfad führt hinauf ins Felsmassiv des Bruckfels in dem sich die Höhle "Geißenklösterle" befindet, ein von den Eiszeitmenschen häufig aufgesuchter Ort. Über das Köhnenbuch, ein Buchen-Steppenheidewald, kommen wir zum Schillerstein und wandern anschließend zurück nach Blaubeuren. Hier sollten wir unbedingt noch einen Besuch im Urgeschichtlichen Museum einplanen.

Vom Fuß des "Geißenklösterle" aus kann noch ein Abstecher zum "Hohle Fels" im Achtal (ca. 3 km) unternommen werden. - Fundstelle der Eiszeitfigur "Venus vom Hohle Fels" (Original im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren ausgestellt). 

Anfahrt über Autobahn A8 Ausfahrt 61 Merklingen oder 62 Ulm-West

Parkplatz am Bahnhof Blaubeuren

Anfahrt nach Blaubeuren

Zug: Linie R3 Ulm - Sigmaringen (täglich)

Linie 365 Laichingen - Blaubeuren

Linie 369 Rad-Wanderbus Blaubeuren - Heroldstatt - Westerheim - Laichingen (Mai bis Oktober, Sonn- und Feiertage)