Nominierte Projekte in der Kategorie "Städte & Kultur"

Erlebnis Burg Katzenstein

Burg Katzenstein zählt zu den ältesten erhaltenen romanischen Burganlagen in Baden-Württemberg. Sie war viele Jahre lang nicht zugänglich, gar dem Verfall preisgegeben. Erst als das Ehepaar Walter die Burg 2006 kaufte, endete der „Dornröschenschlaf“. Seither hat Familie Walter die Burg mit unermüdlichem Engagement und Ideenreichtum renoviert und zu einem touristischen Aushängeschild der Region und darüber hinaus entwickelt. Museum, Geopark-Infostelle, Mittelaltermarkt, Kostümführungen, Turnierplatz, Rittermahl und mehr – die Erlebnisqualität wird stetig ausgebaut. Heute ist die Burg mit Aktionstagen, Events, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie attraktiver denn je für ihre Gäste (Familien, Gruppen, Ausflügler, Wanderer, historisch Interessierte). Die Aufgabe die Burg zu erhalten und mit Leben zu füllen meistert Familie Walter höchst professionell: Sie sind Gastgeber mit Herzblut, Profis im Marketing, perfekte Netzwerker und ihrer Zeit immer einen Schritt voraus. Das macht den Erfolg der Burg aus.

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Heidengrabenzentrum

Das Heidengrabenzentrum inszeniert die Lebenswelt der Kelten innovativ – ohne klassische Vitrinen und Originalfunde. Basierend auf über 30 Jahren archäologischer Forschung bietet die Ausstellung multimediale Erlebnisse: Digitale Avatare erzählen aus Sicht keltischer Zeitgenossen, 3D-Animationen, Filme und Soundkulissen machen Alltag, Rituale und Stadtleben greifbar. Rekonstruierte Wohnräume, Werkstätten und ein Totenwagen ergänzen die virtuellen Elemente. Besucher dürfen Repliken anfassen, fühlen und ausprobieren. Architektur und Außengelände – mit Wallanlagen, Grabhügeln und Draufsichtsturm – erweitern die Zeitreise ins größte keltische Oppidum Europas. Über QR-Codes und App lassen sich Inhalte vertiefen, von kindgerechten Erklärungen bis zu fachwissenschaftlichen Details. Mit dem Erlebnisfeld, das die archäologische Fläche erschließt, entsteht ein interaktives Kulturangebot, das Geschichte lebendig und für alle Generationen zugänglich macht.

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Neues Kunstmuseum Tübingen

Mit dem Neuen Kunstmuseum Tübingen (NKT) wollen die Gründer Bernhard Feil und Stephen Hamann einen neuen Zugang zur Kunst schaffen. Kunst und Kultur fördern kreativen Austausch für ein freiheitliches, tolerantes Miteinander. Angesichts leerer Kassen in Kommunen, Ländern und beim Bund steht Kulturförderung auf dem Prüfstand. Das NKT ist nicht betroffen, es ist komplett privat finanziert. Es versteht sich als Forum für zeitgenössische Kunst und als aktive Begegnungsstätte für alle Kunst- und Kulturinteressierten. Publikumsattraktive Ausstellungen wie „Udo Lindenberg – Panik in Tübingen“, „Peter Gaymann – Lachen in verrückten Zeiten“, „Anne Geddes – Until Now“ oder „James Rizzi – HOME AWAY FROM HOME“ sowie ein Kulturprogramm mit Talkshows, Gesprächen, Vorträgen, Live-Acts u.a. erreichen alle Altersgruppen. Kunst und Kultur sollen Besucher begeistern, verbinden und zum Gespräch anregen – und auch mal eine Auszeit vom Alltag schenken.

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Skulpturenpfad Giengen an der Brenz

In unmittelbarer Nähe des Steiff Museums startet der Holzskulpturenpfad mit einer märchenhaften Geschichte rund um das Wappentier der Stadt, dem Einhorn, und führt durch die Fußgängerzone zu einem kreativ gestalteten Abenteuerspielplatz mit hochwertigen Holzgeräten. Große Tafeln erzählen die Geschichte des Einhorns "Panschi", das sich auf den Weg macht, um fliegen zu lernen. Am Weg stehen vier weitere, kunstvoll geschnitzte, große Holzfiguren aus der Sagen- und Märchenwelt. Mit einem Rätselheft ausgestattet können Kinder und Familien spannende Aufgaben lösen. Als Belohnung gibt es Sticker zum Einkleben. Über den Pfad sollen Steiff-Besucher animiert werden, auch die Innenstadt zu besuchen. Durch Pfad, Skulpturen und Spielplatz soll aber auch die Innenstadt als Aufenthaltsraum für Familien qualitativ aufgewertet werden. So trägt der Pfad zur Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Gästen bei, schafft aber auch Anreiz für Einheimische, die Innenstadt zu besuchen.

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