Tübinger Altstadt

Warum Tübingen? Liebhaberinnen und Liebhaber der Stadt behaupten, sie hätte eine der schönsten mittelalterlichen Altstädte Deutschlands und die große Universität trage mit ihren fast 29.000 Studierenden aus allen Ländern der Welt zu einer weltoffenen, kosmopolitischen und toleranten Atmosphäre bei.

Kein Wunder also, dass Tübingen zu den lebenswertesten Städten Deutschlands gehört. Die Tübinger fühlen sich wohl hier und das überträgt sich auch auf die Besucherinnen und Besucher. Besonders im Sommer ist die quirlige Lebendigkeit in der Altstadt zu spüren. Dann wird Tübingen mediterran. Zahlreiche Straßencafés, Weinstuben und urige Studentenkneipen, außergewöhnliche Geschäfte, vorzügliche Restaurants und gemütliche Gaststätten laden ein zum Bummeln und Verweilen.

In der historischen Tübinger Altstadt liegen die Sehenswürdigkeiten so nah beieinander, das Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Der Marktplatz ist umgeben von mittelalterlichen Fachwerkgiebeln und wird vom Rathaus beherrscht, einem prachtvollen Bau aus dem 15. Jahrhundert. Schloss Hohentübingen wurde 1078 erstmals urkundlich erwähnt. Sein schönster Schmuck ist das um 1606 errichtete Renaissanceportal. Im Zentrum der Altstadt liegt die Stiftskirche mit einem der schönsten gotischen Lettner Süddeutschlands und weiteren Kunstschätzen. Ebenfalls am Holzmarkt steht die Alte Aula, einst das Zentrum der Universität. Das Kornhaus, in dem seit 1453 Getreide gehandelt und gelagert wurde, beherbergt heute die Sammlungen und Ausstellungen des Stadtmuseums. Das Evangelische Stift dient seit 1534 als Ausbildungsstätte für evangelische Theologiestudenten. Die Burse wurde um 1480 als Studentenwohnheim errichtet. Von der Neckarbrücke fällt der Blick auf Tübingens Neckarfront und den Hölderlinturm, in dem der Dichter von 1807 bis zu seinem Tod 1843 lebte. Im Nonnenhaus am malerischen Ammerkanal lebte der „Vater der Botanik” Leonhart Fuchs (1501–1566).

Und was wäre Tübingen ohne seine Stocherkähne? Sie gehören an der Anlegestelle vor dem Hölderlinturm und auf dem Neckar zum Stadtbild und sind bis heute allgemeines Kulturgut. Die Tübinger würden ihren Stocherkahn niemals nur Besuchern und Gästen überlassen! Sie genießen selbst und ausgiebig das schönste Freizeitvergnügen Tübingens mit dem Verkehrsverein Tübingen.

frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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