Sühnekreuze

Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts (13. bis 16. Jh.). Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden.

Sühnekreuze standen meist an Wegen und Wegkreuzungen und hatten keine Inschrift. Auf einigen Steinkreuzen sind Waffen (Armbrust, Axt u. a.) eingeritzt, möglicherweise die Tatwaffen.

Hintergrund war, dass Vorübergehende angehalten werden sollten, Fürbittgebete für den Getöteten zu leisten, da dieser ohne Sterbesakramente gestorben war.

Mehr über die Sühnekreuze erfahten Sie hier.

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