Neue Aula

Man vermutet es schon fast: In der Alten Aula und in der Altstadt wurde es für die wachsende Universität allmählich zu eng. Ein neues Universitätsviertel musste her. Man wich ins Ammertal aus und benannte das neue Viertel Wilhelmsvorstadt nach König Wilhelm I. von Württemberg. Mit der Neuen Aula fing es an.

1845 wurde diese als Zentrum des neuen Universitätsviertel eingeweiht. Die bis dahin im historischen Kern befindlichen Universitätsgebäude reichten mit der Erweiterung der Universität Anfang des 19. Jahrhunderts nicht mehr aus und dehnte sich in die sogenannte Wilhelmsvorstadt aus, die nach König Wilhelm I. von Württemberg benannte ist. Wilhelmsvorstadt im Ammertal entstand. Im dreigeschossigen, klassizistischen Prachtbau der Neuen Aula wurden ein großer Festsaal und 14 Hörsäle eingerichtet.

Die beiden Brunnen waren 1877 das Geschenk der Stadt zum 400. Geburtstag der Universität. 1931 wurden die Brunnen entfernt, der Platz vor der Aula diente als Aufmarschort für nationalsozialistische Kundgebungen. Eine Kunstgießerei in Süßen hat die Brunnen nach den historischen Kupferstichen neu gegossen und 1999 auf dem heutigen Geschwister-Scholl-Platz wieder errichtet.
Heute ist in der Neuen Aula die juristische Fakultät der Universität Tübingen untergebracht und ist sowohl von der Wilhelm- als auch von der Hölderlinstraße aus zugänglich.

Mehr über die Geschichte der Universität und ihre Bedeutung erfahren Sie auf unserer Themenführung „Tübinger Universitätsgeschichte(n)", die Sie bei uns buchen können.

frei zugänglich / immer geöffnet

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