Marktbrunnen

Einstiger „Großer Brunnen“ mit Brunnensäule der Renaissance (um 1600), in Teilen erneuert. Auf der Spitze steht ein Löwe als Wappenhalter mit dem württembergischen Stammwappen (3 Hirschstangen). Spuren weiterer Wappen befinden sich am Brunnentrog.

Münsingen verfügte einst über mehrere öffentliche Brunnen, die von den Quellen am Hungerberg gespeist wurden. Diese Besonderheit auf der wasserarmen Alb war eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Anlage einer Siedlung an dieser Stelle. In Zeiten der Wasserknappheit kamen deshalb auch Einwohner benachbarter Dörfer in die Stadt.
Um den Brunnentrog liegt heute ein Pflaster aus dem sogenannten Böttinger Bandmarmor, der als Schmuckstein bis ins 20. Jahrhundert abgebaut wurde. Neben dem Brunnen befand sich das bereits im Mittelalter erwähnte Münsinger Badhaus (Marktplatz 4), das bis ins 17. Jahrhundert betrieben wurde. Das Gebäude wurde 1909 durch Brand zerstört.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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