Lochen

Die Lochen ist ein Berg der südwestlichen Schwäbischen Alb, der einen Abschnitt des Albtraufs oberhalb des Balinger Stadtteils Weilstetten bildet.

Die beiden markantesten Punkte sind das Lochenhörnle (956 m ü. NN, meist nur als Hörnle bezeichnet) und der Lochenstein (963 m ü. NN). „Die Lochen heißt dabei die obere, steile Traufseite zwischen Schafberg und Hörnle.“ Der Name ist weiblichen Geschlechts.

Hell strahlt der Weiße Jura des Lochenstein über die schwäbische Landschaft. Vom Gipfelkreuz schweift der Blick hinüber nach Osten zur Burg Hohenzollern und zu den Alpengipfeln im Süden. Zweifelsfrei ein erhebender Ausblick! Nirgendwo stellt sich der Albtrauf so eindrücklich dar. Wie die Kante des Albtraufs im Laufe der Jahrtausende immer wieder abbricht, wird am Gespaltenen Fels deutlich. Im Felsgebiet hat sich eine ursprüngliche Naturlandschaft erhalten. Selten gewordene Pflanzen wie z.B. Niedriges Habichtskraut, Felsen-Hungerblümchen oder Mauerraute, finden hier ihren optimalen Lebensraum.

Bereits seit über 150 Jahren ist das Lochengebiet bekannt als Fundregion für kleinwüchsige Fossilien, die aus den 156 Mio. Jahre alten Mergeln (den „Lochenschichten“) des Weißen Jura alpha herauswittern.

frei zugänglich / immer geöffnet

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