Kloster Adelberg

Kloster Adelberg war ein 1178 errichtetes Prämonstratenserstift

Das Kloster wurde in seiner Frühphase intensiv von den Staufern gefördert, die zunächst auch die Vögte stellten. Adelberg stand dabei in Konkurrenz zum benachbarten Benediktinerkloster Lorch.

Endgültig ab 1372 geriet der Konvent unter württembergische Herrschaft, die der Abtei im 15. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit brachte und Adelberg zu einem der reichsten Stifte des alten Herzogtums werden ließ.

Im Bauernkrieg wurde das Kloster schwer beschädigt, in die Wiederaufbauzeit fiel die Reformation, nach deren endgültiger Einführung 1565 Adelberg bis 1629/1630 als Sitz einer evangelischen Klosterschule, deren berühmtester Schüler Johannes Kepler war, und bis 1810 als Sitz einer Prälatur der württembergischen Landeskirche diente.

Obwohl die Anlage mit ihrer erhaltenen Ummauerung heute noch gut erfassbar ist, blieben aus klösterlicher Zeit nur wenige Gebäude bewahrt. Aus dem Erhaltenen ragt die Ulrichskapelle mit ihrem Altar aus der Werkstatt von Nikolaus Weckmann und den zugehörigen Tafelgemälden von Bartholomäus Zeitblom künstlerisch heraus.

Das Klostergelände und die Kapelle können besichtigt werden.

frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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