Friederike Wackler Museum

Das Friederike-Wackler-Museum zeigt die Entstehung und die Entwicklung eines der ältesten Betriebe für die Güterbeförderung in der Region – von der Pferdefuhrhalterei bis hin zum modernen Dienstleistungs-Unternehmen für die Versorgungs- und Entsorgungslogistik.

Friederike Wackler Museum
Friederike Wackler Museum - © Stadt Göppingen

Die Historie des Göppinger Unternehmens Wackler, Spedition und Logistik begann mit dem Metzgermeistersohn Christian Victor Luz, welcher bereits 1837 mit seinem Pferdegespann Botendienste zwischen Göppingen und Stuttgart betrieb. Im Zeichen der Zeit und der Eisenbahnanbindung Göppingens verlagerte er nach 1847 mehr und mehr die Güterbeförderung auf die Schiene, sodass das Unternehmen stetig florierte. Seinen heutigen Namen gab dem Unternehmen jedoch 1847 Ludwig Wackler, der die Tochter von Christian Victor Luz, Friederike Luz im selben Jahr heiratete. Er stieg in das Unternehmen des Schwiegervaters ein, übernahm nur drei Jahre später dessen Leitung und baute es kontinuierlich aus. Als Wackler von der Generaldirektion der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen zum amtlichen Güterbeförderer bestellt wurde, erwarb er ein Grundstück in der Davidstraße, wo er den Bau eines Wohn- und Stallgebäudes veranlasste. Vier Jahre später verkehrten die ersten Gespannwagen zwischen Göppingen und Mannheim, der damaligen wirtschaftlichen Drehscheibe zwischen Süd- und Norddeutschland.
Völlig überraschend starb am 27. Juni 1891 Ludwig Wackler im Alter von 51 Jahren. Das Unternehmen drohte in der Folgezeit unterzugehen. Dass dies jedoch nicht geschah, war das Verdienst seiner Ehefrau Friederike Wackler, die im Betrieb des Vaters groß geworden war und dem Unternehmen stets verbunden blieb. Mit bewundernswerter Tatkraft und wirtschaftlichem Weitblick übernahm sie die Leitung des Unternehmens und benannte die Firma in „L. Wackler WWe“ um. 21 Jahre stand sie als tüchtige Frau dem Unternehmen vor und baute es weiter aus. Zudem sorgte sie dafür, dass die Spedition einen der ersten Telefonanschlüsse in Göppingen bekam. Als sie schließlich 1912 das Geschäft veräußerte, waren die Voraussetzungen für die weitere Erfolgsstory bereits gelegt. Heute gehört das Unternehmen zur großen Göppinger Schwarz-Gruppe, einem international tätigen Logistik-und Dienstleistungsunternehmen, das jedoch den einstigen Namen, L. Wackler Wwe. Nachf. beibehielt.

Das Museum öffnet auf Anfrage. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist barrierefrei.

freier Eintritt

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