Burg Teck

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Teck im Jahre 1152. Archäologischen Funden nach könnte sie schon im letzten Viertel des 11. Jahrhunderts erbaut worden sein. In deren ersten Generationen der "Tecker" war die staatliche Burg Schauplatz einer fürstlichen Hofhaltung.

Aufgrund von Schulden der Herren von Teck kam das Anwesen im Jahre 1381 zur Hälfte in württembergischen Besitz. Die Burg wurde 1529 im sog. „Bauernkrieg“ niedergebrannt.

Herzog Karl Alexander von Württemberg plante die Burg Ruine zu einer modernen Festung auszubauen. Die Arbeiten begannen 1736, wurden jedoch schon ein Jahr später mit dem Tod des Herzogs wieder eingestellt. Das Oberamt Kirchheim erteilte 1738 die Erlaubnis zum Abbruch der Burg, so dass teilweise nur noch die Grundmauern erhalten blieben. Der Aussichtsturm mit Schutzhütte wurde im Jahre 1889 auf den Fundamenten errichtet. 1933 wurde neben dem Turm eine Veranstaltungshalle gebaut. Sie erhielt den Namen „Mörikehalle“. 1941 erwarb dann der Schwäbische Albverein die Burg Teck und baute sie 1955 zum Wanderheim aus.

Wer heute den Aufstieg über verschiedene Routen wagt, wird mit einem fantastischen Rundblick belohnt. Die Gasträume und der Innenhof laden zu einer Rast ein. Wer eine mehrtägige Wanderung plant ist auf der Teck ebenfalls richtig. Das Wanderheim des Schwäbischen Albvereins bietet verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten.

Saison und Öffnungszeiten des Wanderheims Burg Teck

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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