Brenzursprung

In Königsbronn entspringt die Brenz aus einer Karstquelle. Hier beginnt ihre 55 Kilometer lange Reise bis zur Donau. Auf diese kann man sich ganz beschwingt auch mit dem Rad begeben. Die Brenzquelle gehört zu den größten und schönsten Quelltöpfen der Schwäbischen Alb, vergleichbar mit dem Blau- oder Aachtopf.

Brenzursprung bei Königsbronn
Brenzursprung bei Königsbronn - © Landratsamt Heidenheim (Fotoagentur Fouad Vollmer)

Rund um den Brenzursprung reiht sich ein bezauberndes Ensemble historischer Gebäude. Das Rathaus mit seiner Rokokofassade beherbergt im Dachgeschoss einen kleinen Schatz, das Fürstenzimmer. Masselhäuschen, die neu renovierte Hammerschmiede und
das Laborantenhaus sind von der einstigen Produktionsstätte der Königlichen Eisenhüttenwerke übrig geblieben. Wer hier Industriegeschichte erleben möchte, ist genau richtig unterwegs auf dem Industriepfad, der durch Köngisbronn bis zum Naturparadies Itzelberger See führt. Nur ein paar Schritte vom Brenzursprung entfernt liegt das Areal des einstigen Zisterzienserklosters. Dort lädt ein bezauberndes Kannenmuseum mit Café zur Einkehr ein. Wenige Schritte weiter erstrahlt die Feilenschleiferei in neuem Glanz.
In Königsbronn wurde jedoch nicht nur Industriegeschichte geschrieben. Georg Elser plante von hier aus sein Attentat auf Adolf Hitler. Die ihm gewidmete Gedenkstätte mit Museum erinnert an ihn und sein Leben.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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