UNESCO Auszeichnungen

The Big Five

Sie stehen auf einer Stufe mit dem Taj Mahal und den Pyramiden Ägyptens: Die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb sind die jüngsten baden-württembergischen Kulturstätten, die von der UNESCO im Namen der Völkergemeinschaft mit einem Welterbetitel geadelt wurden.

Diese weltweit beachtete Auszeichnung ist mit einer Verpflichtung verbunden: dem besonderen Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Vermächtnisse der Menschheit. Die Schwäbische Alb besitzt insgesamt fünf UNESCO-Zertifikate. Neben den urzeitlichen Kulturschätzen und ihren Fundstätten (1) tragen der Limesgrenzwall (2) sowie die vorgeschichtlichen Pfahlbauten des Steinzeitdorfs in Ehrenstein (3) den Welterbetitel. Von der UNESCO ausgezeichnet sind auch der Geopark Schwäbische Alb (4) mit seinen Fossilienfundstätten und die alten Kulturlandschaften des Biosphärengebiets (5). Eine so hohe Vielfalt der Landschaft ist in keinem anderen Biosphärenreservat in Deutschland anzutreffen, urteilte die Kommission über die Traufwälder, Streuobstwiesen und Wacholderheiden.