Burgberger Mühlenweg
Ausgangspunkt des „Burgberger Mühlenweg“ ist das Info-Zentrum Höhlen-Erlebniswelt unterhalt der Charlottenhöhle, er endet an der Abzweigung des Brenztal-Radweges „radorado“ bei Bergenweiler. Es kann gewandert oder mit dem Rad gefahren werden.
Am Rande des Kagberges, am mächtigen Kalksteinfelsen „Kagstein“ vorbei, passieren wir ein Feldkreuz, dem nach wenigen Metern – kurz vor dem Ortseingang von Burgberg – die von den dortigen Katholiken erbaute und gepflegte „Fatima-Grotte“ folgt. Am gegenüberliegenden Rande des Hürbentals sehen wir das größte Pumpwerk der Landeswasserversorgung, die das in hervorragender Qualität gewonnene Trinkwasser über Langenau u.a. bis nach Stuttgart liefert. Vis-à-vis des Pumpwerkes sind quer durchs Hürbental die Überreste des „Hinterer-See-Dammes“ zu sehen. Der Fischer-See erstreckte sich einst bis zum Fuße der Kaltenburg. Auf der burgberger „Wasserstraße“, einstmals eine „Wallerstein’sche Siedlung“, erblicken wir rechts das Firmengelände der Firma Omya, die dort reinsten Kalkstein abbaut, der für die vielfältigsten Erzeugnisse verwendet wird. Sie gehört weltweit zu den Marktführern.
Am Gasthaus „Krone“ wird rechts abgebogen, um danach über die Hürbebrücke zur historischen Grob- und Mahlmühle zu gelangen.
Die im Jahre 1344 erbaute alte Mühle, die von der „Interessengemeinschaft Historisches Burgberg“ ehrenamtlich mit viel Liebe zum Detail und äußerster Sorgfalt zu einer Schaumühle mit „Maria-von-Linden-Museum“ ausgebaut wird. Ist überaus sehenswert. Von Interesse ist aber ebenso, dass Dr. Maria Gräfin von Linden die erste Professorin der Naturwissenschaften in Deutschland war. Sie wurde auf Schloss Burgberg geboten und ist in Burgberg aufgewachsen. Maria Gräfin von Linden gehört mit Margarete Steiff, Gründerin der weltberühmten Plüschtierfabrik Steiff, und Lina Hähnle, Gründerin des Bundes für Vogelschutz, zu den „drei berühmten Frauen Giengens“.
Nach einem Aufenthalt an der Mühle mit eingehender Führung durch Mitglieder des Vereins „Interessengemeinschaft Historisches Burgberg“, können die Wanderbegeisterten auf der Bachstraße entlang bis ins etwa 3 Kilometer entfernte Bergenweiler marschieren. Nach ca. 200 Meter zweigt die Bachstraße zum Schloss Burgberg ab. Es befindet sich in Privatbesitz, weshalb eine Besichtigung nicht möglich ist.
Das Dörflein bergenweiler, das zur Gemeinde Sontheim/Brenz gehört, ist der Endpunkt dieser Tour per Pedes oder mit dem Fahrrad. Es kann nun der Rückweg (Radler: siehe „Wanderangaben“) auf gleicher Strecke durch die herrliche Landschaft angetreten werden.
Informationen:
Einige Angaben, bevor Sie wandern:
Für die Wanderung auf dem Mühlenweg empfehlen wir die topografische karte L 7526 Günzburg im Maßstab 1:50 000, dort ist der beschriebene Wanderweg maßstabsgetreu eingezeichnet. Die ca. 7.6 km lange Wanderstrecke ist gut begehbar. Insgesamt sind etwa 60 Höhenmeter bei dieser Wanderung zu überwinden. Der Parkplatz der Charlottenhöhle, Ausgangspunkt des Mühlenweges. Liegt ca. 444 m +. NN.
Für die Wanderung sollten Sie sich etwa 2 Stunden für die einfache Wegstrecke Zeit nehmen. Der Mühlenweg ist auch bestens für Radfahrer geeignet, die dann weiter über Sontheim – Niederstotzingen – Stetten – Lontal wieder in Hürben ankommen. Gefahren werden hierbei 17 km, wobei insgesamt 75 Höhenmeter zu überwinden sind.
Kontakt:
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Marktstr. 9
89537
Giengen an der Brenz
Tel: 07322 / 952 29 20
Fax: 07322 / 952 11 11
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