Schwäbische Alb Straße

Über die gesamte Alb hinweg von Tuttlingen an der Donau im Südwesten bis nach Nördlingen im Ries am Nordostende des Mittelgebirges erstreckt sich die mit der albtypischen Silberdistel ausgeschilderte "Schwäbische Alb Straße".

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Auf einer Länge von über 200 km durchstreift sie dabei die markantesten Landschaften der Schwäbischen Alb und führt durch bedeutende und schmucke Städtchen. Von Tuttlingen an der jungen Donau führt die Route zunächst über die Wander- und Naturlandschaft des Großen Heuberg, wo die höchsten Erhebungen der Alb bis zu 1.000 Meter aufragen.

Über Meßstetten, Albstadt und Burladingen gelangt man dann auf die - nomen est omen -  Sonnenalb um Sonnenbühl und Engstingen, wo bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Bärenhöhle und Schloß Lichtenstein an der Strecke liegen. Hinter St. Johann taucht die Albstraße hinab ins Ermstal, zur Kur- und Bäderstadt Bad Urach, um sich sofort danach wieder auf die Albhochfläche um Römerstein und Westerheim hinaufzuwinden.

Ein weiteres Mal begibt sie sich ins Tal bei Wiesensteig, und folgt von hier dem Lauf der oberen Fils, durch Kur- und Heilbäder wie Bad Ditzenbach und Bad Überkingen bis nach Geislingen a.d. Steige. Dort geht es wieder hinauf auf den Albuch zwischen Böhmenkirch und Heidenheim. Kurz hinter der Opernfestspielstadt Heidenheim teilt sich dann die Schwäbische Alb Straße in zwei Äste: nach Norden über Oberkochen zum Endpunkt Aalen oder - weiter gen Osten - über das Härtsfeld und vorbei an der berühmten Abteikirche Neresheim in die mittelalterliche Riesstadt Nördlingen.