Tübingen startet mit Pauschalangebot für Eiszeit-Touristen (Schwäbische Alb-Pressekonferenz, CMT 2017)

Stuttgart, 16.01.2017

Unter dem Titel „Eiszeitkunst und Urgestein“ kann man sich ab sofort auf eine Zeitreise begeben und die Höhepunkte der Eiszeitkunst in Tübingen und auf der Schwäbischen Alb erleben.

Eiszeit-Kunst Eiszeit-Kunst "Mammut" im Archäopark Vogelherd

Eine dreitägige Pauschalreise ist ein neues Angebot, das die Tübinger Wirtschaftsförderungsgesellschaft, das Museum der Universität Tübingen MUT, das Hotel Krone in Tübingen und der Geopark Schwäbische Alb gemeinsam entwickelt haben. Unter dem Titel „Eiszeitkunst und Urgestein“ begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise und erleben die Höhepunkte der Kunst aus der Eiszeit in Tübingen und auf der Schwäbischen Alb. „Die Zusammenarbeit mit kulturell und historisch bedeutsamen Einrichtungen und einem Tübinger Hotel ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Eiszeitkunst für Besucherinnen und Besucher greifbar werden kann“, sagt Manuela Feiler, die bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen mbH (WIT) für Stadtmarketing und Tourismus zuständig ist.

Zu den Stationen der Pauschalreise gehört unter anderem das Schloss Hohentübingen. Dort, im Museum der Universität Tübingen MUT: Alte Kulturen ist das Vogelherd-Wildpferd zu bestaunen, das mit rund 40 000 Jahren zu dem schönsten der ältesten Kunstwerke der Welt gehört. Von der Universität Tübingen ausgehend erfolgen die Forschungen, Ausgrabungen und Entdeckungen zur Eiszeitkunst. Weitere Station ist die Altstadt Tübingens, die bei einer Stadtführung erkundet wird. Dabei erfahren die Gäste wie prägend die Universität Tübingen für das Stadtbild Tübingens ist. Nächster Programmpunkt der Reise ist der Besuch der tiefsten Schauhöhle im Geopark Schwäbische Alb: der Laichinger Tiefenhöhle. Neben dem Eintritt in das Museum der Universität Tübingen MUT, der Stadtführung und dem Eintritt in die Laichinger Tiefenhöhle ist in dem Eiszeitpaket ein Picknick-Korb, ein Schauhöhlenführer und zwei Übernachtungen inbegriffen: eine davon in Tübingen, dem Zentrum der Urgeschichte und eine auf der Schwäbischen Alb, dem Fundort der Eiszeitkunst.

Es gibt zwei Paketvarianten: Die erste Variante beinhaltet eine Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel, inklusive Frühstücksbuffet, Drei-Gang-Menü und Nutzung des Wellnessbereichs sowie eine zweite Übernachtung im Schäferwagen auf der Schwäbischen Alb, inklusive Frühstück (Preis: 160 Euro pro Person im Doppelzimmer). Variante zwei beinhaltet zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel– eine in Tübingen und eine auf der Schwäbischen Alb– inklusive Frühstücksbuffet, ein Drei- und ein Vier-Gang-Menü sowie die Nutzung der Wellnessbereiche (Preis: 210 Euro pro Person im Doppelzimmer).

Am dritten Tag warten im Geopark Schwäbische Alb weitere lohnenswerte Highlights, die individuell ausgewählt und erkundet werden können: das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden, das die Besucherinnen und Besucher in eine Unterwasserwelt vor 180 Millionen Jahren eintauchen lässt; den Archäopark Vogelherd Niederstotzingen, der in die Vogelherdhöhle blicken lässt; das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren, in dem das weltweit älteste Abbild eines Menschen ausgestellt ist, die „Venus vom Hohle Fels“ oder das Ulmer Museum mit der größten erhaltenen Skulptur der Eiszeit, dem Löwenmenschen.

Buchungsanfragen für die dreitägige Eiszeit-Pauschalreise nimmt das Hotel Krone in Tübingen entgegen: Tel. 07071/13310 oder info@krone-tuebingen.de. Das Faltblatt zur Pauschalreisemit Ausflugstipps und einer Übersichtskarte liegt bei allen Kooperationspartnern sowie im Tübinger Rathaus und dem Bürger- und Verkehrsverein Tübingen aus.

Mit dem Pauschalpaket haben sich die Partner auf den Weg gemacht, die Eiszeitkunst erlebbar zu machen und die Stationen auf der Schwäbischen Alb miteinander zu vernetzen. Im Hinblick auf die voraussichtliche Anerkennung der Höhlen der Schwäbischen Alb und der 40 000 Jahre alten Kunstwerke als Weltkulturerbe im Sommer 2017 soll das Pauschalpaket im nächsten Jahr auf weitere Übernachtungs- und Kulturbetriebe ausgedehnt werden. Die Zusammenarbeit mit einer Incoming-Agentur ist in Planung, um die Einzigartigkeit der Eiszeitkunst noch mehr hervorzuheben und die gesamte Region noch besser erfahrbar zu machen.

Ansprechperson:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen
Manuela Feiler
Projektleitung Stadtmarketing und Tourismus
Telefon 0 70 71 204-2768
E-Mail: manuela.feiler@tuebingen.de
www.tuebingen.de