Start in die Höhlensaison

Pünktlich zu Ostern beginnt für viele Höhlen auf der Alb die Saison.

Charlottenhöhle (C: Guide Serino Photography) Charlottenhöhle (C: Guide Serino Photography)

Ab April können viele Schauhöhlen der Schwäbischen Alb wieder von „Höhlenforschern“ jeden Alters erkundet werden, zum Beispiel die 587m lange Charlottenhöhle bei Giengen. Im HöhlenHaus und im HöhlenSchauLand Giengen werden allen, die gerne mehr erfahren wollen, interaktiv und unterhaltsam wissenswerte Hintergründe zur Tropfsteinhöhle vermittelt. Ein großer Abenteuer- und Wasserspielplatz umgibt das Höhlengelände. Dort gibt es Rastmöglichkeiten und familiengerechte Gastronomie für den großen Bärenhunger. Bären mit Fell und andere Plüschtiere gibt es in Giengen übrigens im Steiff Museum zum Anfassen.

Auch die Bärenhöhle und die Nebelhöhle bei Sonnenbühl sind ab April wieder täglich geöffnet. Während die Nebelhöhle selbständig begangen wird, ist im Eintrittspreis für die Bärenhöhle, die ihren Namen zahlreichen Skeletten von Höhlenbären, die in ihr gefunden wurden, verdankt, eine spannende Führung inklusive. Beim Besuch der Nebelhöhle bietet sich auch ein Abstecher zum nahegelegenen Märchenschloss Lichtenstein an.

Bereits am Palmsonntag startet die Höhlensaison für die Tiefenhöhle Laichingen. Die Schachthöhle mit ihren Erosions- und Korrosionsformen, Fossilien und Perlsinterermöglicht ermöglicht einen einmaligen Einblick in ein versteinertes Riff der Jurazeit. Der Höhlenbesuch wird ergänzt durch das Höhlenkundliche Museum und die GeoPark Infostelle.

Mit der Wimsener Höhle befindet sich auf der Schwäbischen Alb auch die einzige befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Das auch als Friedrichshöhle bekannte Naturdenkmal dient in den Wintermonaten den Fledermäusen als Quartier und ist. Ab 30. März 3013 kann sie wieder in den speziellen Nachen (Boot) auf 70 Metern befahren werden.

Weitere Schauhölen auf der Schwäbsichen Alb mit Öffnungszeiten und weiteren Infos finden Sie hier.