Pressemitteilung: Mitgliederversammlung 2016 des Schwäbische Alb Tourismus

Gemeinsam für die Schwäbische Alb brennen

Der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) überzeugte bei seiner Mitgliederversammlung mit elektrisierenden Vorträgen, soliden Finanzen und pfiffigen Kampagnen.

Pressemitteilung "Mitgliederversammlung 2016 des Schwäbische Alb Tourismus"

Gemeinsam für die Schwäbische Alb brennen

Pressemitteilung_Mitgliederversammlung des Schwäbische Alb Tourismus 2016.pdf 227,87 kB

Bild 1_Mike Münzing (SAT-Vorsitzender) begrüßt die Anwesenden bei der Mitgliederversammlung in Giengen an der Brenz, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

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Bild 2_Gerrit Elser, Oberbürgermeister von Giengen a. d. Brenz, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

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Bild 3_Hermann Mader bei seinem Vortrag über Eiszeitkunst, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

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Bild 4_SAT-Geschäftsführer Louis Schumann, Foto: Schwäbische Alb Tourismus

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Bild 5_Motiv „Eselsburger Tal“ aus der City Cards-Kampagne des SAT, Foto: André Koschinowski

Fotograf: André Koschinowski

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Geschäftsbericht des Schwäbische Alb Tourismus 2016

Geschäftsbericht Schwäbische Alb Tourismus 2016.pdf 3,86 MB

Die Mitgliederversammlung des SAT am 21.07.16 im Bürgerhaus Schranne in Giengen an der Brenz machte deutlich, dass der Tourismus in der Region innerhalb des letzten Jahres an Fahrt gewonnen und sich in vielen Bereichen merklich weiterentwickelt hat. Die finanzielle Lage des Verbands konnte dank der Mitgliedsbeitragserhöhung, dank des zeitweiligen Einsatzes von Mike Münzing als ehrenamtlicher Geschäftsführer und dank der soliden Arbeit der Geschäftsstelle deutlich verbessert werden. Zudem erfreut sich der SAT an kontinuierlich steigenden Gästezahlen und blickt optimistisch in die Zukunft, wo u.a. hinsichtlich der UNESCO Anerkennung der Eiszeitkunst-Fundstätten neue Chancen warten. 

Der Ort der Mitgliederversammlung war nicht zufällig gewählt. Die Stadt Giengen an der Brenz ist ein Vorzeigebeispiel für die rasante Entwicklung des Tourismus auf der Schwäbischen Alb in den letzten Jahren. Mit dem international bekannten Steiff Museum und der in ehrenamtlicher Arbeit entstandenen Höhlenerlebniswelt bildete sich hier ein touristischer Hotspot der Schwäbischen Alb, der bei Schulklassen ebenso beliebt ist wie bei Reisegruppen aus aller Welt. Zugleich sind die Giengener auch in der Kooperation mit dem SAT vorbildlich unterwegs. So ist nebst dem Landkreis auch die Stadt Verbands-Mitglied und beide genannten Unternehmen unterstützen als Markenpartner den SAT finanziell und inhaltlich. Merklich stolz auf seine Stadt zeigte sich Oberbürgermeister Gerrit Elser in seinem Grußwort.

SAT-Vorsitzender Mike Münzing hatte für die anwesenden Mitglieder eine kleine Geschichte mitgebracht, die er erzählte während auf der Leinwand der Film eines scheinbar endlos lodernden Kaminfeuers lief. Quintessenz der Geschichte: Das Feuer des Tourismus lodert umso heller, je mehr Glut sich darunter vereint. Das einzelne Glutstück hingegen erlischt nach kurzer Zeit. Ein Plädoyer dafür, die Kräfte im Tourismus weiter zu bündeln.

Der Heidenheimer Landrat a.D. Hermann Mader, auch als „Mister Eiszeit“ bekannter Vorsitzender des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal e.V., fesselte die Anwesenden mit seinem Vortrag über die Eiszeitkunst und deren Fundstätten im Ach- und Lonetal. Anfang 2016 wurde der Welterbeantrag für die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst offiziell bei der UNESCO eingereicht und Hermann Mader sieht der Entscheidung über die Aufnahme, die im Sommer 2017 fallen wird, optimistisch entgegen: „Bereits vor 40‘000 Jahren war die Schwäbische Alb ein Innovationszentrum, hier ereignete sich ein kultureller Urknall.“ Er zeigte auf, welche Bedeutung die weltweit ältesten Funde von figürlichen Kunstgegenständen und Musikinstrumenten im Vergleich mit anderen Welterbestätten hat: „Die Mona Lisa ist gerade einmal rund 500 Jahre alt und eines von vielen Gemälden ihrer Zeit. Auf der Schwäbischen Alb reden wir von einzigartigen Fundstücken weltweit, die 80 Mal älter sind."

Neu-Geschäftsführer Louis Schumann stellte die touristischen Kennzahlen des vergangenen Jahres vor und ergänzte, dass in den offiziellen Übernachtungszahlen des statistischen Landesamtes wesentliche Teile des Verbandsgebiets fehlen. Zu den offiziell 4,215 Millionen Übernachtungen der Schwäbischen Alb im Jahr 2015 (+ 2,9 Prozent), müssen demnach 1,085 Millionen hinzugerechnet werden. So kommt die Schwäbische Alb gesamthaft auf stattliche 5,3 Millionen Übernachtungen. Des Weiteren präsentierte er die aktuelle City Cards-Kampagne sowie weitere Marketingmaßnahmen des SAT im vergangenen Jahr. Zu guter Letzt sprach er den Anwesenden Mut zu, die Mountainbike-Infrastruktur auszubauen: „Mountainbiken ist Volkssport, rund ein Drittel aller DAV-Mitglieder üben diesen Sport aus. Beim Geschäftsfeld Wandern konkurrieren wir auch mit Regionen ohne Gebirgscharakter. Im Bereich Mountainbike gibt es eine natürlich Begrenzung des Angebots aufgrund der Landes-Topographie.“

Neu in den Vorstand gewählt wurden Matthias Miklautz für die IHK und Claudia Leuze für den DEHOGA. Der Haushaltsplan für 2017 sowie der Jahresabschluss von 2015 wurden einstimmig verabschiedet.

Bildangaben:

Bild 1: Mike Münzing (SAT-Vorsitzender) begrüßt die Anwesenden bei der Mitgliederversammlung in Giengen an der Brenz, Foto: Schwäbische Alb Tourismus
Bild 2: Gerrit Elser, Oberbürgermeister von Giengen a. d. Brenz, Foto: Schwäbische Alb Tourismus
Bild 3: Hermann Mader bei seinem Vortrag über Eiszeitkunst, Foto: Schwäbische Alb Tourismus
 Bild 4: SAT-Geschäftsführer Louis Schumann, Foto: Schwäbische Alb Tourismus
 Bild 5: Motiv „Eselsburger Tal“ aus der City Cards-Kampagne des SAT, Foto: André Koschinowski

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