Kehrwoche auf der Schwäbischen Alb - Neues Tourismuskonzept ersetzt bunte Vielfalt durch thematische Schwerpunkte

Ausgewählte Erlebnisse statt einem Bauchladen voller touristischer Produkte und Angebote sollen das neue Tourismuskonzept für die Schwäbische Alb auszeichnen.

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Über zwei Jahre hinweg haben rund 200 Akteure aus der gesamten Region am Strategiekonzept „Tourismus 2020 Schwäbische Alb“ gefeilt. Geographische und politische Grenzen wurden gesprengt, um der Urlaubsdestination im Südwesten Deutschlands ein klares, gästeorientiertes Konzept zu erarbeiten. Ein Prozess, der zum Teil „sehr einschneidend“ war, wie Jürgen Steiner, Geschäftsführer des Dachverbandes Schwäbische Alb Tourismus e.V. gesteht, „doch die Zuspitzung der Marke Schwäbische Alb beinhaltet die Notwendigkeit des Abstrahierens und kann nicht immer schmerzfrei sein“.

Die Schwäbische Alb hat sich auf ihre Essenz besonnen und möchte mit der Positionierung als „Weltkulturgebirge“  die kulturlandschaftliche Bedeutung der Region hervorheben. Dafür stehen unter anderem die sensationellen Eiszeitkunst-Funde. Der Löwenmensch, eines der ältesten Kunstwerke der Welt, wurde daher als Leitsymbol für die Schwäbische Alb gewählt. Dazu gliedern nun drei neue Erlebniswelten, denen jeweils drei thematische Schwerpunkten zugeordnet werden, das Mittelgebirge von Südwest nach Nordost: 200 Kilometer Alb lassen sich von West nach Ost als „Erlebniswelt DonauHochAlb“, „Erlebniswelt AlbTrauf“ und „Erlebnis WeltKultuRreich“ bereisen. Diese Erlebniswelten geben auch den Rahmen für Gemeinde und Landkreis übergreifende Projekte im Alb-Tourismus.

Ein erstes konkretes Ergebnis der strategischen Neuausrichtung ist ein bemerkenswertes Kartenset bestehend aus drei Erlebniswelten-Panoramakarten, das den Gästen eine schnelle Orientierung in der Kulturlandschaft des Mittelgebirges ermöglicht. Bilder und Episoden erzählen die Geschichte der Schwäbischen Alb, typische Sehenswürdigkeiten sind hervorgehoben und die Orte des Erlebens herangezoomt. Eine Sammelmappe bündelt die drei Kartenbilder, so wie die drei neuen Erlebniswelten das Gesamtbild des Weltkulturgebirges Schwäbische Alb fassen wollen.

Auch organisatorisch gibt es Bemerkenswertes. Das Umsetzungsprojekt hat gelehrt, was für den öffentlichen Tourismus insbesondere gilt: Projekte mit einer solchen Anzahl an Beteiligten können nicht in vielzähligen und detailverliebten Einzelabstimmungen umgesetzt werden sondern erfordern ein Grundvertrauen und klare Führungsstrukturen. Bei dermaßen vielen Akteuren, Mitgliedern und Partnern wie auf der Schwäbischen Alb bedarf es einer effektiven Abstimmungskultur zwischen Destination-Management-Organisation (DMO) und den Ebenen der Kommunen und Betriebe. Eine verlässliche und vertrauensvolle nachgeordnete Kompetenzstruktur ist für eine DMO unverzichtbar.

Die Erlebniswelten-Landkarten sind kostenfrei erhältlich bei Schwäbische Alb Tourismusverband e.V., Marktplatz 1, 72574 Bad Urach, Tel. +49 (0)7125/948106, www.schwaebischealb.de