Albhöhlen sind UNESCO-Weltkulturerbe

Schwäbische Alb, 10.07.2017

Die Sensation ist perfekt:
Am 9. Juli 2017 wurden bei der 41. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees (2. bis 12. Juli 2017) in Krakau / Polen die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ zum Welterbe erklärt.

Foto Foto "Mammut": Christina Bleier für Archäopark Vogelherd

Pressemitteilung Weltkultursprung: UNESCO-Anerkennung d. Höhlen d. ältesten Eiszeitkunst

Pressetext-Weltkultursprung-deutsch-Langfassung_0907.pdf 403,91 kB

In Talabschnitten der Flüsse Ach und Lone auf der Schwäbischen Alb befinden sich die Höhlen Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle, Bocksteinhöhle, Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle und Hohle Fels.
Dort wurden die ältesten Musikinstrumente der Welt, Flöten aus Elfenbein und Vogelknochen, sowie über 50 aus Mammutelfenbein geschnitzte Figuren gefunden – bis zu 40.000 Jahre sind sie alt!
Die „Venus vom Hohle Fels“ und der „Löwenmensch“ sind die wohl bekanntesten Artefakte. Auf der Schwäbischen Alb besteht damit eine weltweit einzigartige Konzentration von Fundplätzen der ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit!

Nachdem das Landesamt für Denkmalpflege seit 2012 daran gearbeitet hatte, wurde 2016 der Welterbeantrag für die Höhlen der Schwäbischen Alb als Fundorte der ältesten Eiszeitkunst bei der UNESCO eingereicht.
Am 9. Juli 2017 wurden bei der 41. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees (2. bis 12. Juli 2017) in Krakau / Polen die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ zum Welterbe erklärt.

Für den Heidenheimer Landrat a.D. Hermann Mader, Vorsitzender des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal e.V., die einzig richtige Entscheidung: „Bereits vor 40.000 Jahren war die Schwäbische Alb ein Innovationszentrum, hier ereignete sich ein kultureller Urknall.“
Die weltweit ältesten Funde von figürlichen Kunstgegenständen und Musikinstrumenten stehen anderen Weltkulturerben in nichts nach, eher das Gegenteil ist der Fall, meint Hermann Mader: „Die Mona Lisa ist gerade einmal rund 500 Jahre alt und eines von vielen Gemälden ihrer Zeit.
Auf der Schwäbischen Alb reden wir von einzigartigen Fundstücken weltweit, die 80 Mal älter sind."

Bereits 2014 hat sich der SAT in seiner Kommunikation auf die Eiszeit-Thematik fokussiert. So ist das neue Schwäbische Alb-Logo mit dem Claim „Inspiriert. Seit Urzeiten.“ entstanden und der Löwenmensch wurde Leitsymbol der Region.

In folgenden Museen sind Fundstücke aus den "Höhlen der ältesten Eiszeitkunst" ausgestellt:

Weitere Informationen über die Eiszeitkunst der Alb, die Höhlen und den Welterbeantrag finden Sie hier sowie unter http://welt-kultursprung.de/ und www.iceageart.de.

Links unter dem Bild finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Vereinigung "WeltKultUrsprung" (Alb-Donau-Kreis, Landkreis Heidenheim, Stadt UIm) zur UNESCO-Anerkennung der "Höhlen der ältesten Eiszeitkunst" zum Download.

Deutsche & englische Pressetexte sowie Pressebilder finden Sie unter:

http://welt-kultursprung.de/pressebereich/

Für das Zugangspasswort wenden Sie sich bitte an:
 Julia Metzmann (Schwäbische Alb Tourismus)
 Tel.: +49 (0) 7125 / 93 930 24
E-Mail: presse@schwaebischealb.de

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Désirée Burkhardt (Tourismus Landratsamt Alb-Donau-Kreis)
 Tel.: +49 (0) 731 / 185 1451
E-Mail: Desiree.Burkhardt@alb-donau-kreis.de

Foto "Mammut": Christina Bleier für Archäopark Vogelherd