Über den Wolken wandern

Während anderswo die Welt im Nebel versinkt, bleibt der Herbst auf der Alb farbenfroh. Das Laub raschelt unter den Wanderstiefeln, die Burg Hohenzollern wird von Wolken umgeben und in den Tälern wallen weiße Nebel. Wer jetzt auf einem der zwölf prämierten Wanderwege auf 300 bis 1000 Meter über dem Meeresspiegel läuft, lässt die Nebel- und Wolkenwelt hinter sich und ist der wärmenden Herbstsonne ganz nahe.

Burg Hohenzollern Burg Hohenzollern

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PM Herbstwandern auf der Schwäbischen Alb.doc 144,50 kB

Sonnenverwöhnte Hochebenen wie das Klippeneck auf dem Heuberg bei Denkingen wetteiern mit in der Herbstsonne gleißenden Felsen wie dem Wachtfelsen bei Albstadt-Ebingen. Die als Qualitäts- bzw. Premiumweg ausgezeichneten Routen führen auf meist naturbelassenen und sehr abwechslungsreichen Pfaden über die Höhenzüge des Juragebirges. Der Albsteig (HW1) bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke vom Albtrauf ins Nebelmeer des Albvorlandes. Der "Dreifürstensteig" bei Mössingen, eine prämierte Rundwanderung am Albsteig, führt zum sagenumwobenen Aussichtspunkt Dreifürstenstein und zum Mössinger Bergrutsch, einem der bedeutenden Geotope Deutschlands. Auch auf den "Traufgängen" bei Albstadt erreichen Wanderer im Herbst sonnige Plattformen.

Aber nicht nur der Albstrauf, auch der "Schwäbische Grand Canyon" zeigt sich von seiner spektakulären Seite. Donau-Zollernalb-Weg und Donauberglandweg führen gemeinsam als Rundwanderung vom Trauf über die Hochebenen des Mittelgebirge bis zum Donaudurchbruch im Oberen Donautal.

Ob sich die Fahrt raus aus dem Nebel hinauf auf die Schwäbische Alb lohnt, verrät ab November die Webcam von Ehingen. Natürlich steht der moderne Wetterbote an einem Wanderweg. Der "Besinnungsweg Ehinger Alb" führt in einer Rundwanderung durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb