Neue Wanderwege-Beschilderung im Donaubergland eröffnet

Viele haben bisher den „Schilderwald“ auf den Wanderwegen auf der Schwäbischen Alb beklagt, nun soll ein neues einheitliches Wanderleitsystem Abhilfe schaffen und den Wanderer sichere Orientierung ermöglichen. Am Sonntag, 7. Juli 2013 wurde in der Pilotregion Donau-Heuberg im Donaubergland die neue Beschilderung eingeweiht. Gleichzeitigwurde die neue Konzeption offiziell an den Schwäbischen Albverein übergeben, der dieses neue System künftig ebenfalls zur Umsetzung auf den Albvereinswegen in seinem Vereinsgebiet empfiehlt.

Am Sonntag, 7. Juli haben der Tuttlinger Landrat Stefan Bär gemeinsam mit den beiden Vorsitzenden der beiden Gemeindeverwaltungsverbänden  Donau-Heuberg, Bürgermeister Konstantin Braun, und Heuberg, Bürgermeister Albin Ragg, die neue Konzeption für die Beschilderung der Wanderwege in der Region vorgestellt und die neu beschilderten Wanderwege in den Pilotgebieten des Landkreises Tuttlingen im Rahmen eines Festaktes bei der „Kolbinger Höhle“ eröffnet. "Es ist nicht nur ein Meilenstein in der Entwicklung des Wandertourismus im Donaubergland, sondern auch für die gesamten Schwäbischen Alb“, so der Tuttlinger Landrat, „denn diese Konzeption und die neue Beschilderung haben Vorbildcharakter für die gesamte Alb. Damit dürften alle Wanderer die Wege und ausgewiesenen Pfade in der Region kinderleicht finden.“

In einem aufwändigen mehrjährigen Projekt wurde unter Federführung des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg in Zusammenarbeit von neuen Städten und Gemeinden, der Donaubergland GmbH, der Wirtschaftsfördergesellschaft Zollernalb, dem Naturpark Obere Donau und dem Schwäbischen Albverein eine Konzeption zur modernen Beschilderung und Markierung aller Wanderwege durch das Wanderbüro Sievers in Emmendingen entwickelt und nun in dem Gebiet umgesetzt. Das Projekt wurde von der EU und dem Land Baden-Württemberg über LEADER SüdWestAlb gefördert. Im benachbarten Gemeindeverwaltungsverband Heuberg mit seinen sieben Gemeinden und weiteren neun am Projekt beteiligten Kommunen wurde dieses Konzept zwischenzeitlich ebenfalls übernommen  und mit finanzieller Förderung durch den Naturpark Obere Donau, nun umgesetzt. Auch die restlichen Städte und Gemeinden im Landkreis Tuttlingen sowie eine Großteil der Kommunen im Zollernalbkreis und im Landkreis Sigmaringen arbeiten derzeit an der Umsetzung des neuen Konzeptes, so dass im kommenden Jahr weitgehend alle Wanderwege, ob Albvereinswege, überregionale Fernwege oder auch alle örtlichen Rundwege  auf der gesamten Südwestalb mit der einheitlichen nutzerfreundlichen Beschilderung versehen sein dürften.

Weitere Landkreise auf der Schwäbischen Alb werden dem auf Empfehlung des Schwäbische Alb Tourismusverbandes ebenfalls folgen, um in den kommenden Jahren möglichst eine einheitliche Beschilderung für alle Wanderwege auf der Schwäbischen Alb umzusetzen, um den Wandertourismus auf der Schwäbischen Alb weiter zu fördern.
Angestoßen durch die neu entwickelte Beschilderung des „Donauberglandweges“ und des „Donau-Zollernalb-Weges“ ist das neue Beschilderungs- und Markierungssystem ist das erste Wanderleitsystem auf der Schwäbischen Alb, das sowohl die Belange und Anforderungen des modernen Wandertourismus und der Kommunen als auch die Vorgaben und Interessen der bisherigen Vereinsbeschilderung des Schwäbischen Albvereins zusammenführt und in ein gemeinsames Konzept überführt. Die Verknüpfung des regionalen Grundwegenetzes mit den zahlreichen örtlichen Rundwegen ergibt so fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten für die Auswahl von Wanderungen. Die einheitlich Material- und Farbgebung erleichtert den Wanderern ebenso die sichere Orientierung wie die vereinheitlichten Richtungsangaben und Zusatzinformationen. Das System dürfte auch ortsunkundigen Wandergästen ohne Karten oder digitale Daten stressfreie Wanderungen auf allen Wanderwegen in der Region ermöglichen.

Weitere Infos gibt  es bei der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen unter Tel. 07461/780 16 75, bei den beiden Gemeindeverbänden oder im Internet unter www.donaubergland.de.