Naturschutzgebiet Randecker Maar

Das Randecker Maar zeugt von der vulkanischen Vergangenheit des Albtraufs. Der ausgetrocknete Kratersee ist eine der faszinierendsten Natursehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb.

Dieses eindrucksvolle Dokument des Albvulkanismus entstand vor ca. 17 Millionen Jahren. In einer gewaltigen Gaseruption wurde ein Krater mit ca. 1,2 km Durchmesser in die Albfläche gesprengt. Dieser füllte sich bald mit Wasser und Sedimenten. Viele pflanzliche und tierische Fossilien geben Zeugnis vom Leben im und um den See.

Der Name Randecker Maar wurde etwa 1870 geprägt. Er leitet sich von der Ähnlichkeit mit den Eifelmaaren und der Domäne Randeck ab. Schutzzweck dieses 110 ha großen Naturschutzgebietes ist der Erhalt einer einzigartigen geologischen Naturerscheinung. Das Erscheinungsbild der Schafweiden an den südlichen Maarhängen wird durch große Weißjurablöcke geprägt. Bei diesen handelt es sich um Felsstücke, die von dem zur damaligen Zeit steilen Kraterrand abgebrochen und in die Tiefe des Maarkessels hineingestürzt waren. Etwa 20 Quellen entspringen im Maar und bringen dem Zipfelbach einen stetigen Zufluss.

Das Maar ist heute ein beliebter Teil des Erholungsgebietes Schopflocher Alb. Der Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins entlang dem Maar wird viel begangen. Auf Tafeln wird den Besuchern des Maares dessen Vergangenheit näher gebracht.

Anreise:

Öffnungszeiten

frei zugänglich / immer offen

Adresse

Forschungsstation Randecker Maar e.V.
Buchsstraße 20
73252 Lenningen
Telefon 07026 / 2104
Fax 07026 / 600840
www.randecker-maar.de