Die Eiszeitkunst der Alb auf neuer Internetseite entdecken...

Landesamt für Denkmalpflege veröffentlicht neue Internetseite und Info-Broschüre für die weltweit ältesten Kunstwerke und ihre Fundorte.

www.iceageart.de www.iceageart.de

In Talabschnitten der Flüsse Ach und Lone auf der Schwäbischen Alb befinden sich die Höhlen Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle, Bocksteinhöhle, Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle und Hohle Fels. Dort wurden die ältesten Musikinstrumente der Welt, Flöten aus Elfenbein und Vogelknochen, sowie über 50 aus Mammutelfenbein geschnitzte Figuren gefunden – bis zu 40.000 Jahre sind sie alt. Die „Venus vom Hohle Fels“ und der „Löwenmensch“ sind die wohl bekanntesten Artefakte.

Auf der Schwäbischen Alb besteht damit eine weltweit einzigartige Konzentration von Fundplätzen der ältesten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit!

Nachdem das Landesamt für Denkmalpflege seit 2012 daran gearbeitet hatte, wurde 2016 der Welterbeantrag für die Höhlen der Schwäbischen Alb als Fundorte der ältesten Eiszeitkunst bei der UNESCO eingereicht. Die Entscheidung der UNESCO über die Anerkennung der „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ als Weltkulturerbe fällt voraussichtlich im Sommer 2017.

Auf der neuen Internetseite vom Landesamt für Denkmalpflege kann man sich jetzt umfassend über die Eiszeitkunst und den UNESCO-Antrag informieren. Ein Highlight der Seite sind die interaktiven 3D-Modelle der Fundhöhlen!
Zudem kann die neue Info-Broschüre online bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim Lesen, Informieren und "Stöbern": http://www.iceageart.de

Bild: Screenshot von www.iceageart.de (17.01.17)