Donauberglandweg

Im Januar 2008 ist der Donauberglandweg zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gekürt worden und reiht sich somit ein in die deutschen Topwanderwege, die sich durch landschaftliche Vielfalt, herausragende kulturelle Zeugnisse und einen naturnahen Verlauf auf Pfaden und Steigen auszeichnen.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Vom Dach der Schwäbischen Alb führt dieser erste Qualitätswanderweg der Schwäbischen Alb in das Durchbruchstal der Oberen Donau. Schöne Kirchen und Kapellen, albtypische Wacholderheiden, wunderbare Aussichten vom Albtrauf, imposante Ausblicke auf die Kalkfelsen des Donaudurchbruchs sowie Höhlen, Ruinen, Burgen und kulturelle Sehenswürdigkeiten liegen an unserem Weg mitten im Naturpark Obere Donau. Der etwa 60 km lange Weg liegt in einem Dreieck zwischen Sigmaringen, Tuttlingen und Rottweil. Ausgangspunkt ist der Lemberg, mit 1015 m der höchste Berg der Alb – also ein echter „Tausender“. Wir wandern entlang des Albtraufs auf der Südwestalb bis hinunter nach Beuron, dem weltberühmten Abteiort und Mittelpunkt des Naturparks Obere Donau. Der Weg ist in vier gut zu bewältigende Etappen eingeteilt (jede umfasst etwa 15 km), natürlich können wir aber auch eine ganz individuelle Einteilung vornehmen. Wir können den Weg auch in umgekehrter Richtung vom Klosterparkplatz in Beuron bis zum Lemberg erwandern. Der Weg ist in beiden Richtungen neu ausgeschildert worden, die Orientierung gelingt daher auch ohne Karte.
Wir bewältigen insgesamt etwa 4500 Höhenmeter (Summe der Auf- und Abstiege), wobei wir in den schönsten Landschaften der Südwestalb unterwegs sind. Rund 40 Prozent der Route verlaufen auf naturnahen Wegen und romantischen Pfaden.
Wir starten am Wanderparkplatz des Lembergs, von dort geht es zuerst einmal hinauf auf das Dach der Alb, den Gipfel. Dabei gehen wir ein Stück entlang des Schwäbische-Alb-
Nordrand-Weges HW1, der auch in dieser Broschüre beschrieben wird. Wir können uns sogar in noch luftigere Höhen begeben, nämlich auf den Lembergturm, wo wir nach 152 Treppenstufen bei guter Fernsicht bis in die Alpen, den Schwarzwald oder sogar in die Vogesen blicken können. Der weitere Wegabschnitt führt uns über Wehingen und Gosheim bis zum Klippeneck und ist mit Abstiegen, kurzen Anstiegen und vielfältigen Landschafts- und Formationswechseln ein besonderes Highlight. Auf dem Klippeneck finden wir einen Segelflugplatz und ein Ausflugslokal mit guter Übernachtungsmöglichkeit. Von dort geht es in der zweiten Etappe über den Dreifaltigkeitsberg mit seiner Wallfahrtskirche und den Alten Berg durch das Schäfertal und das Lippachtal bis nach Mühlheim an der Donau mit seiner mittelalterlichen Oberstadt. Die dritte, eher kurze Etappe führt uns von Mühlheim an der Donau über die Kolbinger Höhle, einer eindrucksvollen Tropfsteinhöhle auf der Südwestalb, und über den Knopfmacherfelsen sowie den Stiegelesfelsen bis ins Donaustädtchen Fridingen an der Donau. Die letzte Etappe auf dem Donauberglandweg belohnt uns mit einzigartigen Aussichten ins Obere Donautal, vom Knopfmacherfels über Beuron, von der Ruine Kallenberg und auch beim Schloss Bronnen können wir uns auf einige schöne Weitblicke freuen. Endpunkt der Tour und sicherlich eines der Highlights ist das imposante Kloster Beuron, geistlicher Mittelpunkt des Oberen Donautals.
Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Getränke und Proviant
Wanderparkplatz am Lemberg

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 56,94 km
Aufstieg 1898 m
Abstieg 2146 m
Dauer 20,3 h
Niedrigster Punkt 607 m
Höchster Punkt 1017 m


Startpunkt der Tour:

Gosheim, Wanderparkplatz am Lemberg

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

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Weitere Infos

Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen
Bahnhofstraße 123
78532 Tuttlingen
Tel: 0 74 61 / 78 01 67 5
Fax: 0 74 61 / 78 01 67 6
Mail: info@donaubergland.de
Internet: www.donaubergland.de

Quelle

Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.

Autor

Maresi Kachler