Albschäferweg - 7. Etappe: Heidenheim bis Nattheim

Wahrzeichen von Heidenheim ist das Schloss Hellenstein. Wanderzeichen ist wieder der Albschäfer. Eigentlich müsste diese Etappe Albschäferinnenweg heißen. Karin Wiedenmann-Riek aus Nattheim beweist, dass auch ein Frau eine gute Schäferin sein kann. 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Es ist eine kurze Etappe, daher sollten Sie den Vormittag nutzen und das Schloss Hellenstein in Heidenheim mit den Museen besichtigen. Lust auf Entspannung? Dann lohnt sich zuerst ein Besuch im Hellensteinbad "Aquarena". Die Strecke führt an Wachholderheiden am Moldenberg entlang zur Ramensteinhöhle. Danach bringt Sie der Albschäferweg zum Schafhof Nattheim. Für Wanderschäferin Karin Wiedenmann-Riek ist die Arbeit mit den Schafen der schönste Beruf überhaupt. 

Vom Naturfreundehaus Hahnenschnabel in Heidenheim führt uns der Weg zunächst hinab an die Brenz. Am Brenzufer gehen wir die Brenz aufwärts Richtung Schnaitheim. Bei der Firma Zeller Bäderbau verlassen wir den Promenadenweg, queren die Straße, folgen dem Fußgängerweg bis wir beim Baustoffhandel Kugel auf die Badenbergstraße kommen. Wir queren die Nattheimer Straße und folgen weiter dem Verlauf der Straße Knupfertal. Über den Fußgängerweg geht es über den Spechtweg und Stieglietzweg auf die Heideflächen des Moldenbergs. Hier geht es im Zick-Zack hoch bis zu den Sportanlagen auf dem Moldenberg. Gegenüber dem Parkplatz steht eine Wanderinfotafel. Dort geht es auf schönen Waldpfaden in den Wald hinein. Hier begleiten uns die Sportgeräte des „Trimm-Dich-Pfades“ bis wir an einen Schotterweg gelangen. Dort geht es rechts weiter. Nach etwa 150 m aufpassen: an der imposanten Eiche geht es links auf einen Grasweg. Nach etwa 300 m rechts dem schnurgeraden Grasweg, vorbei an der Jakobshülbe, bis zur Gehrenhütte folgen. Der Weg ist leider immer wieder von Pfützen durchzogen und verlangt vom Albschäferwanderer ein wenig Geschick und Aufmerksamkeit. Die Naturbelassenheit schafft aber neuen Lebensraum und ist im Wald wichtig für die Artenvielfalt. Vom Schottern sehen wir deshalb ab. An der Gehrenhütte kommen Sie wieder auf einen Schotterweg. Weiter dem Wanderzeichen folgend, geht es über die Autobahn A7 und nach einem kurzen Stück weiter rechts auf einem naturnahen Waldweg abwärts. Unten am Schotterweg geht es links wieder ein ganzes Stück hoch und an einer großen Wegkreuzung rechts  auf einem Grasweg Richtung Ramensteinhöhle. Achtung beim Abstieg zur Höhle: der Pfad kann bei schlechter Witterung nicht begehbar sein. Wenn das so wäre, einfach das Stück Waldwiesenweg zur Kreuzung zurückgehen und der bequemen Variante folgen. Nach dem Abstieg von der Ramensteinhöhle wandert man auf einem schönen Wiesenweg weiter durch das sogenannte Zimmertle - Tal zum "Alten Sportplatz" und  danach weiter bis zur Schäferei Wiedenmann in Nattheim. Vom alten Sportplatz führt ein Wanderweg über die sogenannte Halde in den Ort hinein. Von der Schäferei aus kann man den geteerten Radwegen ebenfalls in den Ort hinein folgen.

Zuweg: Von Heidenheim - Innenstadt bis zum Etappenstart am Naturfreundehaus Hahnenschnabel in Heidenheim + 1,5 km.

Vom Etappenende der Schäferei Wiedenmann bis Nattheim + 1,5 km.

Variante: Bei schlechter Witterung ist der Abstieg zur Ramensteinhöhle nicht möglich. Bitte folgen Sie  der markierten bequemen Variante.  Der Weg führt ins Stephanstal zum Alten Sportplatz. Hier treffen Sie wieder auf den Albschäferweg.

Übernachtungsmöglichkeit in Nattheim:

Adlerstube

Neresheimer Str. 8-16
89564 Nattheim
Tel: 07321 979011
adlerstube89564@aol.com
www.metzgerei-mack.de/hotel

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Schlossberg Heidenheim

HellensteinBad Aquarena

Sonntags von April bis Oktober: Besuch des zauberhaften Korallen- und Heimatmuseums in Nattheim

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund von Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.
An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Heidenheim und weiter auf der B466 und B19 nach Heidenheim.
Kostenlose Parkmöglichkeiten an den Wanderparkplätzen Dickhölzle oder Rauhbuch (an der K3035, Richtung Zang) oder in Schnaitheim an den Sportanlagen auf dem Moldenberg.
Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Heidenheim an der Brenz.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 9,14 km
Aufstieg 120 m
Abstieg 135 m
Dauer 2,34 h
Niedrigster Punkt 491 m
Höchster Punkt 611 m


Startpunkt der Tour:

Heidenheim

Zielpunkt der Tour:

Nattheim

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • botanische Highlights

Download


Tourkarte als PDF
Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.albschaeferweg.de - Wandern auf der Schwäbischen Alb

www.heidenheimer-brenzregion.de Schwäbische Alb

Quelle

Landratsamt Heidenheim

Autor

Sabine Weber