Albschäferweg - 2. Etappe - Stetten bis Anhausen

Zwei bis drei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch des Archäoparks mit Vogelherdhöhle im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb", der Besuch der Charlottenhöhle und eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Von Stetten geht es durch den Stettbergwald ins Lonetal und hinauf zur Ruine Kaltenburg. Nur ein Katzensprung entfernt liegt das Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" mit der Vogelherdhöhle, dem Hohlen Stein und der Bocksteinhöhle.  Unterhalb der Kaltenburg liegt die Charlottenhöhle. Sie ist mit 587 m die längste begehbare Schauhöhle Süddeutschlands. Oberhalb Hürbens führt der Albschäferweg zur Domäne Falkenstein mit fantastischer Aussicht auf die Brenz und das Eselsburger Tal. Auf schönem Pfad steigen Sie hinab nach Anhausen.

Die zweite Etappe des Albschäferweges beginnt am Stettener Keller. Im Ort lohnt noch ein kurzer Abstecher zur Schwarzen Madonna in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, bevor wir dem Wanderzeichen weißer Schäfer auf blauem Grund folgen. Nur 100 Meter nach der Kirche verlassen wir die Kirchstraße auf einem wildromatischen Fußweg, vorbei am Friedhof. Stufen führen hinunter  in den Reitschulweg und zum nächsten Wegweiserstandort mit gelben und grünen Wegweiser. Von hier aus ist ein Abstecher zum Archäopark mit seiner seit Sommer 2017 als Weltrerbe ausgezeichneten Vogelherdhöhle möglich.  Der Rundwanderweg mit dem Symbol eines kleinen Neandertalers führt zum Vogelherd und den weiteren Höhlen im Welterbegebiet.  Wir gehen auf dem Albschäferweg, der seit Stetten gemeinsam mit dem Hauptwanderweg 2 des Schwäbischen Albvereins (rotes Dreieck) führt, vorbei am Pumphäuschen Richtung eingezäunter Hebeanlage. Dort müssen wir uns rechts halten und auf einer Wiese am Waldrand entlang gehen.  Weiter geht es auf einem schönen Waldpfad über den Stettberg. Unterwegs lädt eine Albschäferliege zum Entspannen ein. Die Schäferin aus Stahl erzählt uns eine Geschichte.  Wir stoßen oben am Waldrand wieder auf einen Wegweiserstandort und auf den Lonetalwanderweg, der vom Archäopark Vogelherd her kommt. Vom Stettberg aus hat man wieder einen schönen Blick bis hinunter zum Archäopark Vogelherd.

Weiter Richtung Norden gelangen wir nach etwa 200 Meter an den Waldrand. wir stoßen auf mehrere Wege. Der Albschäferweg führt jedoch über einen schmalen Pfad, dem sogenannten Diebsteig abwärts ins Lonetal. Dort gehen wir an der Kreisstraße entlang und queren das meist trockene Flussbett der Lone auf dem einstigen Schäferbrückchen. Auf der anderen Talseite geht es auf einem urigen Waldpfad hoch über dem Lonetal Richtung Ruine Kaltenburg. Kurz vor der Ruine zweigt unser Weg links ab. Momentan ist die Burgruine wegen Baumaßnahmen gesperrt.  Bald erreichen wir den Abzweig hinunter zum Erlebnisareal der HöhlenErlebnisWelt - hier hat man die Qual der Wahl, die Charlottenhöhle besichtigen oder das HöhlenSchauLand oder auch beides. Der Abstecher hinunter lohnt sich auch wegen der Einkehr im HöhlenHaus. Der Albschäferweg führt über die Treppen weiter.  Am Waldrand angekommen geht es hinter dem Hürbener Sportplatz bis zum Waldrand mit Blick über die Hochebenen Richtung Brenztal bis Giengen. Immer am Waldrand entlang und wieder hinein, erreichen wir eine romantische Forsthütte. Leider ist der Lärm der Autobahn bald zu hören. Hinter der Lonetal-Raststätte, eine durchaus gute Einkehrmöglichkeit, gehen wir auf einem Teerweg weiter und queren die Autobahn A7. Hier treffen wir auch auf den Hauptwanderweg 4 des Schwäbischen Albvereins (roter Querblock). An der Hausener Lücke überschreiten wir achtsam die Landesstraße L1079. Durch den Wald gelangen wir an den Wanderparkplatz Sallenbüchle - bei der Querung der K3019 ist wieder  Vorsicht geboten. Der folgende Waldweg ist immer mal wieder mit Wasser gefüllten Fahrrinnen durchzogen, die mit kleinen Abstechern durch den Wald umgangen werden können.  Wir wandern weiter zur Domäne Falkenstein mit ihrem Aussichtsfelsen. Eine fantastische Aussicht – ein genialer Rastplatz. Auf herrlichem Pfad wandern wir nun auf dem Albschäferweg ( und em HW 4 mit roten Block)  mal im Wald, mal am Waldrand entlang bergab nach Anhausen.

Wer in Herbrechtingen eine Herberge gebucht hat, kann auch vom Falkenstein aus eine schöne Variante durchs Eselsburger Tal mit den Steinernen Jungfrauen wählen. Die Wanderwegweiser weisen den Weg.  In Anhausen steht nur eine gehobenere Unterkunftsmöglichkeit zur Verfügung. Von dort sind es noch ca. 3  Kilometer bis nach Herbrechtingen mit weiteren, auch einfacheren Unterkunftsmöglichkeiten.

Zuweg: Vom Etappenende Anhausen bis nach Herbrechtingen + 2,5 Kilometer.

Variante: Auf der Zeitspur „Eselsburger Talgang“ (Markierung - gelber Ring) über den Buigen zu den Steinernen Jungfrauen und entlang der Schafweiden von Schäfer Wiedenmann nach Herbrechtingen und Anhausen.

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Besuchen Sie die HöhlenErlebnisWelt mit der Charlottenhöhle, dem HöhenSchauLand und dem HöhlenHaus in Hürben.

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen.Wege im Wald können sich  aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.

Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Niederstotzingen und weiter auf der L1168 über Bissingen nach Stetten ob Lontal.
Am Gasthof Mohren (Oberdorfstraße 31, 89168 Stetten ob Lontal) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 13,67 km
Aufstieg 93 m
Abstieg 120 m
Dauer 3,42 h
Niedrigster Punkt 458 m
Höchster Punkt 550 m


Startpunkt der Tour:

Stetten ob Lontal

Zielpunkt der Tour:

Anhausen

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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GPS-Track

Weitere Infos

www.heidenheimer-brenzregion.de

Quelle

Landratsamt Heidenheim

Autor

Sabine Weber