Albschäferweg - 10. Etappe: Ballmertshofen bis Giengen

Das Finale – noch einmal warten ausgedehnte Wälder, eine schöne Kapelle und herrliche Heidelandschaft. Dankbar sind alle Albschäferwegwanderer den Schafen auf jeden Fall – Sie sind die Landschaftspfleger auf der Heidenheimer Alb.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Von Ballmertshofen geht es über die bayrische Grenze Richtung Zöschingen. Oberhalb des Ortes steht die Kapelle Maria Steinbrunn mit einem Gnadenbild der Muttergottes aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ein Rastplatz mit Kneippanlage lädt zu einer Pause ein. Bei Oggenhausen trifft man auf den Holzweg mit Erlebnisstationen. Am Rötenberg ist dann kaum spürbar die letzte Steigung gemeistert. Durch die typische Heidelandschaft auf der Schwäbischen Alb erreicht man die Teddybärenstadt Giengen. Wer kennt sie nicht die Kuscheltiere mit dem Knopf im Ohr?

Start der zehnten und letzten Etappe des Albschäferweges ist an der Rappenmühle bei Ballmertshofen. Ballmertshofen wird aufgrund seiner südlichen Randlage auch das „Tor zum Härtsfeld“ genannt. Wir wandern in westliche Richtung, stets den Markierungszeichen des Schäfers auf blauem Grund folgend, über die bayrische Grenze Richtung Zöschingen. Wir verlassen den Wald und gehen am Waldrand entlang weiter. Unten im Tal liegt der Ort Zöschingen.  Über ausgebaute Feldwege gelangen wir zur Kapelle Maria Steinbrunn mit einem Gnadenbild der Muttergottes aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ein Rastplatz mit Kneippanlage lädt zu einer Pause ein. Vorbei an Holzlagerplätzen geht es auf einem schmalen Waldweg hinunter nach Zöschingen. Im Ort queren wir die Staatstraße und gehen durch eine schöne Anlage mit Biotopen und Rastplatz hindurch Richtung Wald. Nun geht es durch den Zöschinger Forst bis zur Kreuzbuche. Dort kommen wir den Windrädern des ersten bayrischen Bürgerwindpark ganz nahe. An der Kreuzbuche biegen wir links ab und wandern auf den gut ausgebauten Forstwegen weiter durch den Staufer Forst. Aus dem Wald heraus gelangen wir an eine weite Lichtung mit Wiesenflächen, dem sogenannten Dornhäule. Links und rechts des Schotterweges ist der Einsatz des Schäfers auf den weitläufigen Wiesenrändern gefragt. Kurz nach einem imposanten Felssturz, kehren wir zurück auf die Heidenheimer Gemarkung. Wir wandern am Waldrand entlang der sogenannten Phillipsburg bis zum Rastplatz an der Kreisstraße K3006, queren diese und  wandern weiter oberhalb der sogenannten  Weiherwiesen bei Oggenhausen bis zur Biotopstation auf dem Oggenhauser Holzweg. Auf einem Teerweg erreichen wir eine weitere Station mit Albliege und Spielplatz. Vorbei an der Schäferstele führt uns der Albschäferweg nun erst am Waldrand entlang und dann in den Wald hinein Richtung Giengen. Dort erreichen wir den Rötenberg und auf einem ehemaligen Schaftrieb geht es nun weiter durch den Wald hindurch. Aus dem Wald heraus blicken wir auf den Schratenhof. Weit vor uns liegt das Brenztal. In weitem Boge Wir wenden uns links und umrunden im weiten Bogen den Schratenhof und gelangen an den Parkplatz mit Infotafel. Über Wiesenwege geht es durch die Gewann Geiwitz, vorbei an einer weiteren Schäferstele und über Wacholderheiden durch das sogenannte Hölltal bis zum Schießberg.  Oberhalb der Sportanlagen führt uns ein schmaler Wiesenpfad, später ein Fußweg, vorbei an den Tennisplätzen und dem Bergbad hinab in die Stadt. Über die Weinbergstraße, Planiestraße, Obertorstraße, Hohestraße und Spitalstraße erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt die Spitalkirche in Giengen.

 

Zuweg: Von Ballmertshofen bis zum Etappenstart an der Rappenmühle + 1 km.

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.
An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 Richtung Hermaringen, anschließend über die K3032 nach Hohenmemmingen und weiter auf der L1082 (ST1082) über Bachhagel nach Ballmertshofen.
Kostenlose Parkmöglichkeit an den Sportanlagen in Dischingen (Turnstraße, 89561 Dischingen).

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 21,12 km
Aufstieg 320 m
Abstieg 306 m
Dauer 5,30 h
Niedrigster Punkt 458 m
Höchster Punkt 605 m


Startpunkt der Tour:

Ballmertshofen

Zielpunkt der Tour:

Giengen an der Brenz

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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GPS-Track

Weitere Infos

www.albschaeferweg.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Quelle

Landratsamt Heidenheim

Autor

Sabine Weber