Albschäferweg - 1. Etappe - Giengen bis Stetten ob Lontal

Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat. Dort startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende, im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb, auf den Archäopark Vogelherd und die Mammutjäger aus dem Lonetal.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die erste Etappe ist geprägt durch die Brenzauen, das Hürbetal, herrliche Wälder und Heidelandschaft. Über den Bruckersberg, vorbei an der Ruine Güssenburg kommt man zur Brenzrenaturierung. Hier lässt es sich gut verweilen und vom Brenzturm aus Natur beobachten. Weiter geht es Richtung Sontheim. Am Panoramastein eine herrliche Aussicht. Vorbei an Niederstotzingen wird das Etappenziel Stetten erreicht. Am Ende der Tour lohnt noch ein Besuch des Archäoparks Vogelherd, dessen Vogelherdhöhle mit weiteren fünf Höhlen im Ach- und Lonetal seit Juli 2017 als Welterbe anerkannt ist.

Der Albschäferweg ist mit einem weißen Schäfer auf blauem Grund markiert. Gelbe Wegweiser weisen auf die Etappenziele mit Entfernungen hin. Grüne Wegweiser weisen die Richtung der Albschäfer-Zeitspuren, der Rundwanderwege am Albschäferweg.

In Giengen beginnt die 1. Etappe des Albschäferwegs an der Spitalkirche (Spitalstraße/Wasserschapfgasse). Hier weist eine Übersichtstafel auf die Wanderwege in der Region hin. Von der Spitalkirche geht es  geradeaus in südlicher Richtung über die Brenzbrücke zunächst durch eine Bahnunterführung hindurch, dann auf einem idyllischen Pfad hoch zum Bruckersberg und zur ersten Schäferstele, die über  ihre Geschichte zur Filzfabrik erzählt. Auf dem Weg nach Hermaringen genießt man wundervolle Ausblicke ins Brenztal und auf den gegenüberliegenden Benzenberg. Nach etwa 2,5 Kilometer überqueren wir die Brücke der Bundesstraße und wenden uns an den Wegweisern rechts zum Wald. Zwischen Obstbaumwiese und Waldrand geht es hinauf zum Schlossberg. An der Ruine Güssenburg wartet eine schöne Aussicht ins Brenztal und über weite Heideflächen. Die nächste Schäferstele wartet schon mit ihrer Geschichte zur Landschaftspflege. Wir passieren eine gute Einkehrmöglichkeit, das  Hermaringer Sportheim (Tel. ) 07322 933910  und die Sportplätze. Am Rand eines alten Steinbruchs geht es weiter bis zur Ortsverbindungsstraße von Hermaringen nach Burgberg. Die wird überquert und wir wandern über die Heide auf dem Hirschberg. Unten angelangt geht es am Bahndamm entlang zur Hürbe und dann zur Brenz.  Durch die Renaturierung der Brenz  wurde wieder eine traumhafte Flusslandschaft geschaffen. Weiter geht es rechts über die kleine Holzbrücke auf einem Weg mit zwei geteerten Fahrspuren immer an der Brenz entlang. Einen Rundumblick genießt man vom Brenzturm, einem holzernen Beobachtungsturm. Am Ende des Spurwegs geht es rechts weg und unter der Bahnunterführung hindurch. Jetzt muss man etwas aufmerksam sein, denn nach wenigen Metern führt der Albschäferweg links weg, unterhalb der Hangkante auf einer Wiese bergan Richtung Bergenweiler. Am Ortseingang von Bergenweiler wenden wir uns rechts, vorbei am Friedhof und auf einem Wiesenweg wieder links. Es geht um den Ort herum auf schönen Pfaden und mit wundervollen Weitblicken bis ins Donautal (leider auch mit den Kühltürmen des KKW Gundremmingen im Blick). Im Ort lohnt sich ein Abstecher zum Brenz-Lernort mit Rastplatz in einem Pavillon. In Bergenweiler führt der Albschäferweg am Ende der Kapellenfeldstraße nach links und kurz darauf am Ortsrand entlang nach rechts hinunter.  Weiter geht es dann auf einem Wiesenweg am Waldrand entlang Richtung Sontheim, stets mit Blick Schloss und Galluskirche in Brenz.  Am Ende des Wiesenweges zweigt man rechts ab auf einen Schotterweg, der in den Wald hinein führt. Kurz nach dem Waldrand zweigt der Albschäferweg nach links ab und führt auf einem Pfad zum Waldspielplatz in Sontheim. Dort kann man rasten. Auf dem Waldspielplatz führt ein Waldweg weiter bis zur Reithalle und dann entlang den Sportplätzen auf geteerten Wegen bis zum Panoramastein. Dort reicht der Blick an manchen Tagen bis zu den Alpen. Das Donautal und Günzburg ist auf alle Fälle zu sehen. Die nächste Schäferstele erzählt wieder eine Geschichte zur Schäferei. Das nächste schöne Landschaftsziel ist der sogenannte Dexelberg, eine Waldheide, die von den Schafen der Sontheimer Schäferin Ruth Häckh gepflegt wird. Durch den Wald hindurch ist man nun einige Kilometer unterwegs bis man den Waldspielplatz Niederstotzingen mit Rastplatz erreicht. Hier kann man hinunter in die Stadt gehen, um dort  im Hotel Landgasthof Krone  zu übernachten.

Bald geht es aus dem Wald heraus, vorbei an einer imposanten Eiche mit Ruhebänkchen (Achtung Gefahr des Prozessionsspinners besteht). Der Blick reicht wieder weit ins Donautal hinein. Wir wenden uns vom Wald weg Richtung Süden und nach ein paar hundert Meter geht es am höchsten Punkt über die Felder wieder rechts Richtung Wald und Richtung Strommasten. Hier fällt die Markierung etwas spärlicher aus, denn die Holzpfosten verlieren ständig den Kampf gegen die großen landwirtschaftlichen Maschinen. Durch den Wald hindurch ist bald der Stettener Keller, das Dominizil der Württemberger Ritter und damit das erste Etappenziel Stetten ob Lontal erreicht. Das Hotel Mohren liegt nur etwa hundert Meter entfernt.

Zuweg: Vom Bahnhof Giengen bis zum Etappenstart an der Spitalkirche + 0,5 km.

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Steiff-Museum in Giengen 

Archäopark Vogelherd in Stetten

Rast an der Brenzrenaturierung mit Brenzturm zwischen Hermaringen und Bergenweiler

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich  aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 nach Giengen.
Am Bahnhof in Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Tiefgarage Schlössle ( Langestraße,  89537 Giengen) kostenpflichtig.

Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 17,16 km
Aufstieg 207 m
Abstieg 162 m
Dauer 4,35 h
Niedrigster Punkt 446 m
Höchster Punkt 523 m


Startpunkt der Tour:

Spitalkirche in Giengen a.d. Brenz

Zielpunkt der Tour:

Stetten ob Lontal

Eigenschaften:

  • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • faunistische Highlights
  • Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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GPS-Track

Weitere Infos

www.albschaeferweg.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Quelle

Landratsamt Heidenheim

Autor

Sabine Weber