Albsteig (HW1) – Etappe 9 – Von Bad Urach nach Lichtenstein/Stahleck

Viele Aussichtspunkte, Ruinen, ein Wasserfall und weitere Highlights machen diese Tour zwischen Bad Urach und Stahleck zu einer echten Erlebnis-Wanderung in der Schwäbischen Alb.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Von der Kurstadt Bad Urach geht es hinauf zur Ruine Hohenurach, weiter zu einem beeindruckenden Wasserfall und auf ein Plateau mit wunderbaren Ausblicken. Vorbei an zwei Gestüten und einem Aussichtsturm wird schließlich über den Übersberg das Etappenziel Stahleck erreicht. Sind die Anstiege zu Beginn der Tour erst einmal geschafft, wird die Tour zu einer echten Genuss-Wanderung, die viel Abwechslung und einige Einkehrmöglichkeiten bietet. Der Weg führt vor allem entlang schöner, teils steiler Pfade und Wald- bzw. vielen Wiesenwegen.
Start ist der Parkplatz hinter der Bahnunterführung. Dieser befindet sich an der Umgehungsstraße zwischen dem Bahnhof und der Kreuzung, die ins Kurgebiet führt. Hier folgen wir dem roten Dreieck auf der Straße nach rechts. Kurz darauf biegen wir wieder nach rechts auf einen Pfad ab, wandern an der Jugendherberge vorbei und kommen so auf einen Fahrweg, den wir bergauf bis auf den Sattel hoch laufen. Dort gibt es die Möglichkeit zu einem Abstecher zu der Burgruine und ehemaligen Landesfestung Hohen Urach - sehr lohnenswert! Um dorthin zu kommen, folgen wir dem roten Pfeil (gleicher Rückweg, um wieder zum Albsteig (HW 1) zu gelangen).

Nach dem Abstecher wandern wir weiter auf dem Albsteig (HW 1). Wir kommen an der Kreuzhütte vorbei, einer Schutzhütte mit Grillstelle, und eine Viertelstunde später erreichen wir die vom Schwäbischen Albverein bewirtschaftete Wasserfallhütte (bitte Öffnungszeiten beachten!). Nun wandern wir zum nächsten Höhepunkt dieser Etappe, dem Uracher Wasserfall, der fast 40 m in die Tiefe stürzt. Wir folgen weiter dem roten Dreieck und erklimmen einen steilen Anstieg. Nachdem wir für unsere Anstrengung auf der Hochfläche mit schönen Ausblicken belohnt wurden, gehen wir weiter zum Rutschenfelsen. Hier können wir einen fantastischen Blick zur Ruine Hohen Urach, dem Runden Berg und das Schießtal genießen, bevor wir weiter laufen.

Wir verlassen den Wald und sind kurz vor dem Fohlenhof, einem Gestüt, dort  gehen wir an weitläufigen Pferdeweiden entlang. Bei der Wegkreuzung beim Hof wählen wir den Pfad, der wieder in den Wald führt. Dieser leitet uns zu unserem nächsten Zwischenziel, dem Aussichtsturm Hohe Warte (sonntags geöffnet). Der Turm wurde nach dem Ersten Weltkrieg im Gedenken an die gefallenen Mitglieder des Schwäbischen Albvereins errichtet. Nun wandern wir weiter bergab, über einen Wanderparkplatz und kommen so zum Gestütshof St. Johann (Einkehrmöglichkeit). Das rote Dreieck führt uns durch das schöne Gestüt, zu einem Wanderparkplatz und schließlich zu einer Landstraße, die wir überqueren und dann wieder in den Wald hinein gehen. Abwechslungsreich geht es auf Wald- und Wiesenwegen weiter bis zu dem Wanderparkplatz "Eninger Weide" mit Bushaltestelle, dort biegen wir nach links auf eine Allee ab. Hier gibt es auch die Möglichkeit dem Weg zum Wanderheim Eninger Weide des Schwäbischen Albvereins zu folgen. Bei der Kreuzung sind es nach Stahleck noch 7,5 km.

Wir wandern am Schafhaus und dem Albgut Lindenhof vorbei und dann wieder entlang des Albtraufs Richtung Übersberg. Bei der Asphaltstraße biegen wir nach links zu einem Segelfluggelände ab ( nach rechts geht es in 20 Minuten zu der Einkehrmöglichkeit Hofgut Übersberg und dem Mädlesfelsen, einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Pfullinger Schönbergturm). Wir gehen um diesen Flugplatz herum durch den Wald. Nun geht es zum Schluss noch über Wiesen und Weiden, bis wir zu einer T-Kreuzung kommen. Dort führt uns die rote Gabel nach links zum Hof, der nur noch 500 m entfernt liegt.

Gute knöchelhohe Wanderschuhe, Stöcke, Wanderkarte, evtl. GPS, Brotzeit, Getränk, Regenkleidung, Handy

 

 

Die Anstiege im ersten Drittel der Wanderung erfordern eine recht gute Kondition und Trittsicherheit, besonders bei Nässe. Danach wird die Routenführung eher gemütlich.

 

Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung. Geübte Wanderer werden hier mehr Freude und Genuss haben als Anfänger im Wandersport. Erfahrung und Ausdauer sowie die entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Es empfiehlt sich, als Ergänzung zur Wanderkarte ein GPS-Gerät mitzuführen.

 

B28 nach Bad Urach

 

In Bad Urach am Bahnhof
Mit dem Zug nach Bad Urach
Freizeitkarte des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg: Blatt Nr. F 524 – Bad Urach

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 18,49 km
Aufstieg 608 m
Abstieg 358 m
Dauer 6,37 h
Niedrigster Punkt 456 m
Höchster Punkt 827 m


Startpunkt der Tour:

Bahnhof Bad Urach

Eigenschaften:

  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

Download

Tourdaten als PDF
Tourkarte als PDF
Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.bad-urach.de

 

Schwäbische Alb Tourismus
Bismarckstraße 21
72574 Bad Urach

Tel. +49 (0) 7125 / 93 930 - 0

info@schwaebischealb.de

www.schwaebischealb.de