Albsteig (HW1) – Etappe 7 – Von Bläsiberg nach Owen

Ruinen, spektakuläre Aussichtspunkte und nicht zuletzt die Burg Teck treffen wir auf dieser erlebnisreichen Streckentour von Bläsiberg nach Owen an.

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Diese vielfältige Etappe nach Owen (gesprochen: Auen) führt hauptsächlich über dem Albtrauf. Viele schöne Aussichtspunkte, die Ruine Reußenstein, das Randecker Maar, die Anhöhe des Auchtert und die Ruine Rauber liegen auf dieser Strecke. Die Highlights der Wandertour sind sicherlich die Aussicht vom Breitenstein und die Burg Teck, die oberhalb von Owen gelegen ist. Teilweise sind die Pfade recht steil und es ist Trittsicherheit erforderlich, besonders bei Nässe. Hin und wieder sind wir auch auf Asphalt unterwegs. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit im Wanderheim Burg Teck (Öffnungszeiten beachten!).
Die Etappe beginnt bei dem Wanderparkplatz Bläsiberg. Das rote Dreieck lotst uns auf eine kleine Teerstraße gegenüber zum Hof Reußenstein. Dieser liegt nur wenige Meter von der Ruine Reußenstein entfernt. Nicht nur Wanderer genießen hier die schöne Aussicht, auch bei Kletterern sind die Felsen der Burg beliebt. Wir wandern weiter am Waldrand entlang, biegen nach einer kleinen Mulde rechts ab und kommen so bald zu dem Aussichtspunkt Heimenstein. Von hier hat man einen schönen Blick zurück zur Ruine Reußenstein. An der Südseite des Heimensteins ist der Eingang zu einer zugänglichen Höhle (Taschenlampe von Vorteil!).

Der Weg führt uns weiter zu der "Hindenburghütte", einer Schutzhütte mit Aussicht auf unsere bisherige Streckenführung. Nach der Hütte halten wir uns rechts und kommen so auf einen geschotterten Fahrweg. Wir folgen dem roten Dreieck und biegen so wieder nach rechts auf einen Waldweg ab. Kurze Zeit später sind wir auf einer großen Lichtung, bei der unser Weg auf einen Wiesenpfad abzweigt, der auf eine asphaltierte Straße mündet. So gelangen wir zum Wanderparkplatz Mönchberg. Wir überqueren dort die Landstraße, wandern durch den Hof "Ziegelhütte" und kommen am "Salzmannstein" vorbei, den der Schwäbische Albverein seinem Gründer Dr. Salzmann gewidmet hat.

Weiter geht es entlang des Randecker Maares, wir überqueren die Landstraße und gehen einen Teerweg bergan. Wir verlassen den Weg nach der dritten Kurve und nehmen bei der Solitärbuche geradeaus einen Wiesenweg, der auf die Anhöhe Auchert (813 m) führt. Von diesem Aussichtspunkt hat man eine gute Rundumsicht. Wir halten uns links und verlassen die Anhöhe wieder. Ehe wir die nächste Anhöhe erreichen, weist uns das rote Dreieck den Weg nach rechts zum Breitenstein, einem Aussichtspunkt. Durch das grandiose Panorama ist dieser Punkt ein wirklicher Höhepunkt dieser Etappe. Entlang des Traufes geht es weiter bergab zu einem Wanderparkplatz und wir überqueren dort die Landstraße, bei der wir auch bei dem "Grab der drei Russen" vorbei kommen, die hier 1945 in den Wirren des Zweiten Weltkrieges gefallen sind. Wir wandern an der befahrenen Straße entlang, die uns zum Engelhof führt. Wir kreuzen den Hof und weiter geht es an einem kleinen Friedhof vorbei zu der Ruine Rauber, die wir über eine Brücke erreichen. Von hier sieht man den Sattelbogen und den Gelben Fels, diese Punkte werden wir heute noch erwandern.

In Kehren wandern wir durch den Wald und kommen so zum Sattelbogen und weiter zum Gelben Fels. Dieser Aufstieg dauert etwa eine halbe Stunde. Als Entschädigung erwartet uns oben eine herrliche Aussicht in das Lenninger Tal und auf die Bassgeige, die als erster Anstieg bei der nächsten Etappe auf dem Programm steht. Nun erwandern wir unser nächstes Zwischenziel, die bewirtschaftete Burg Teck mit ihrem Aussichtsturm. Beide gehören seit 1941 dem Schwäbischen Albverein, seit 1955 gehört das Wanderheim bei der Burg dazu. Nachdem wir eine Viertelstunde den Zufahrtsweg hinab gelaufen sind, biegen wir bei einer Schützhütte scharf nach links auf einen Pfad ab, der uns im Zick-Zack bergab nach Owen führt. Nun wandern wir noch eine Weile entlang schöner Streuobstwiesen und erreichen so unser Etappenziel. In Owen ist der Bahnhof gut ausgeschildert.

Gute knöchelhohe Wanderschuhe, Stöcke, Wanderkarte, evtl. GPS, Brotzeit, Getränk, Regenkleidung, Handy

 

Die Anstiege erfordern eine recht gute Kondition und Trittsicherheit, besonders bei Nässe.

 

Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung, die Anstiege sind zum Teil steil und die Pfade recht schmal. Geübte Wanderer werden daher hier mehr Freude und Genuss haben als Anfänger im Wandersport. Erfahrung und Ausdauer und die entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Es empfiehlt sich, als Ergänzung zur Wanderkarte ein GPS-Gerät mitzuführen.

 

Vor dem Start der Etappe sollten wir uns um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmern.

A8 bis Wiesensteig, weiter nach Bläsiberg

 

Wanderparkplatz Bläsiberg
Freizeitkarte des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg: Blatt Nr. F 521 – Göppingen

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit schwer
Strecke 19,94 km
Aufstieg 450 m
Abstieg 826 m
Dauer 6,13 h
Niedrigster Punkt 384 m
Höchster Punkt 812 m


Startpunkt der Tour:

Wanderparkplatz Bläsiberg

Eigenschaften:

  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

Download


Tourkarte als PDF
Google-Earth
GPS-Track

Weitere Infos

www.randecker-maar.de

 

www.bissingen-teck.de

 

www.burg-teck.info

 

www.owen.de

 

 

Schwäbische Alb Tourismus

Bismarckstraße 21 

72574 Bad Urach

Tel. +49 (0) 71 25 / 93 930 - 0

info@schwaebischealb.de

www.schwaebischealb.de

 

Quelle

Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.

Autor

Julia Gebauer