Albsteig (HW1) – Etappe 15 - Von Gosheim nach Tuttlingen

Die fünfzehnte und letzte Streckentour führt uns von Gosheim übers Klippeneck, den Dreifaltigkeitsberg und den Rußberg nach Tuttlingen, wo der Albsteig endet.

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Diese fünfzehnte und letzte Etappe des Albsteigs führt von Gosheim zunächst zum Aussichtspunkt Kehlen (1001 m), dann an der Gosheimer Kapelle vorbei zum Aussichtspunkt Himmelstein (1002m) und von dort zum Klippeneck mit seinem Flugplatz. Anschließend geht es weiter zum Dreifaltigkeitsberg, wo sich ein Abstecher zur Dreifaltigkeitskirche anbietet. Durch Feld und Flur folgt man der Route durch die Weiler Risiberg und Russberg. Hinter Russberg führt der Weg durch den Wald, in dem ein Abstecher zur Ruine Fürstenstein möglich ist. Im weiteren Verlauf der Wanderung kommt man an der Höhle "Bettelmannskeller" vorbei, ehe es durch den Tuttlinger Stadtwald hinab nach Tuttlingen geht. Dort lässt sich die Tour in einem Café an der Donau wunderbar ausklingen.
Wir starten bei der Kirche in Gosheim und gehen an der Hauptstraße entlang. Diese geht bald in die Heubergstraße über, die uns zum Ortsausgang führt. Nach einigen Metern gehen wir nach rechts über die Straße in den Wald hinein. Dort führt uns ein teilweise steiler Pfad bergauf. Oben angelangt sehen wir links einen großen Radarturm. Unser Wegzeichen, das rote Dreieck, leitet uns weiter über Wiesen und dann über eine Straße Richtung Bubsheim. Danach steigen wir einige Stufen hinauf und laufen weiter zum Aussichtspunkt Kehlen (1001 m), der oberhalb eines alten Steinbruchs liegt. Von hier können wir den Blick über die Baar, Gosheim und Rottweil schweifen lassen.

Weiter geht es zur Gosheimer Kapelle, die auch "Quirins Kirchlein genannt wird. Sie ist sowohl als Ort der Andacht als auch als Schutz für Wanderer gedacht und deshalb immer geöffnet. Wir wandern erst wieder durch den Wald, dann über freies Feld und erreichen auf diesem Weg den Aussichtspunkt Himmelstein (1002 m). Kurze Zeit später können wir links den Flugplatz Klippeneck sehen. An diesem orientieren wir uns für den weiteren Weg. Wir kommen auf einen Feldweg, der in einen Wanderparkplatz mündet. Dort folgen wir auf dem breiten Seitenstreifen der Straße in Richtung Klippeneck. Dort befindet sich eine Einkehrmöglichkeit sowie eine Grillstelle.

Immer dem roten Dreieck folgend kommen wir an einen weiteren Rastplatz mit Wegkreuz mit einer schönen Aussicht auf Spaichingen. Etwa 500 m weiter zweigt unser Weg nach links ab und führt uns so am Dreifaltigkeitsberg vorbei. Wem der lohnenswerte Abstecher nicht zu weit ist (ca. 2,5 km), kann hier zur Dreifaltigkeitskirche hoch wandern. Um diese zu erreichen, wählen wir den Weg geradeaus und laufen an der Hangkante entlang und an einem Startplatz für Drachen- und Gleitschirmflieger vorbei. Kurz darauf kommen wir zu der Zufahrtsstraße zum Dreifaltigkeitsberg. Kurz vor der Bergspitze befindet sich das Clarentiner Kloster mit der dazugehörigen Barockkirche. Hier ist eine Besichtigung empfehlenswert, außerdem gibt es hier eine Einkehrmöglichkeit. Anschließend steigen wir ein paar Meter weiter auf die Aussichtsplattform. An dieser Stelle stand früher die Burg Baldenburg. Bei guten Wetterverhältnissen kann man von hier bis zu den Alpen sehen.

Wir kehren zurück zu unserem Ausgangspunkt und folgen dem roten Dreieck. Nach einiger Zeit kommen wir aus dem Wald auf freies Feld und können so den "Alten Berg" mit seiner Kapelle und der Wacholderheide sehen. Kurz vor dem Wanderparkplatz "Greuth"  und einer kleinen Schutzhütte zweigt unser Weg nach rechts ab und führt bergab zu der Zufahrtsstraße des Steinbruchs. Wir überqueren diese, wandern auf einem Feldweg weiter und gehen wieder über eine Straße. Dort geht es nach wenigen Metern kurz in den Wald hinein, dann wandern wir weiter über freie Flur. So gelangen wir zu der Straße in Richtung Risiberg, der wir ein Stück folgen. Dann biegen wir links auf einen Feldweg ab, der uns noch einmal kurz zur Straße lenkt. Dort setzen wir unsere Tour aber nach wenigen Metern wieder nach links auf einen Feldweg am Waldrand fort. Kurz vor Risiberg lotst uns das rote Dreieck in den Wald, an der Kapelle vorbei und dort in den Ort Risiberg (Einkehrmöglichkeit) hinein. Dort biegen wir nach rechts ab und verlassen den Ort wieder.

Nun geht es links auf einem Wiesenweg an einer Viehweide vorbei bergan zum Wald. Nach etwa 2 km kommen wir auf einem breiten Feldweg zum "Öschlehof" und kurz darauf in den Weiler Russberg. Durch diesen laufen wir hindurch, passieren das Gasthaus "Krone" als Einkehrmöglichkeit und gehen nach dem Ortsausgang wieder in den Wald hinein. Hier bietet sich die Möglichkeit eines kleinen Abstechers zur Ruine Fürstenstein, von der jedoch nichts mehr zu sehen ist. Die Aussicht in das Tal ist allerdings sehr schön.

Im weiteren Verlauf unserer Wanderung kommen wir zu der Höhle "Bettelsmannkeller". Man kann sie gut von der Wegseite aus betreten, steigt hinab und kann auf der anderen Seite durch ein "Fenster" blicken. Wir wandern auf verschiedenen Wegen weiter am Trauf entlang zum Wanderparkplatz "Steigkreuz". Von hier sind es noch ca. 5 km bis nach Tuttlingen. Vom Wanderparkplatz aus führt uns das rote Dreieck einige Zeit durch den Tuttlinger Stadtwald. Bei einer Waldschneise leitet unser Wegzeichen am Strommast uns zu einem schmalen Pfad. Durch das hohe Gras ist der bergab führende Weg leicht zu übersehen. Wir verlassen auf diesem Weg den Wald und nun liegt Tuttlingen direkt vor uns. Wir gehen ein paar hundert Meter am Waldrand entlang, ehe wir nach rechts in die Egerstraße abbiegen und in ein Wohngebiet kommen. Am Kreisverkehr wenden wir uns nach rechts in die Steinstraße bis zur Brückenstraße. Hier gehen wir nach links ab und dann immer geradeaus. Wir  überqueren die Gleise über eine Brücke, dann laufen wir abwärts zur Stuttgarter Straße. Hier wechseln wir bei einer Ampel die Straßenseite, wenden uns nach rechts und gelangen an die Donau. Damit haben wir unser Ziel in Tuttlingen erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

Gute knöchelhohe Wanderschuhe, Stöcke, Wanderkarte, evtl. GPS, Brotzeit, Getränk, Regenkleidung, Handy
Nach dieser letzen Etappe des Albsteigs bietet sich ein Stadtbummel durch Tuttlingen an.

 

Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung. Geübte Wanderer werden hier mehr Freude und Genuss haben als Anfänger im Wandersport. Erfahrung und Ausdauer sowie die entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Es empfiehlt sich, als Ergänzung zur Wanderkarte ein GPS-Gerät mitzuführen.
A81 bis Ausfahrt Rottweil, auf der B462 nach Rottweil, dort auf die B14/27 nach Bühlingen und weiter auf der B14 über Neufra nach Aldingen, im Ort links und über Denkingen nach Gosheim

 

In Gosheim

 

Mit der Hohenzollerischen Landesbahn nach Aldingen bei Spaichingen, weiter mit dem Bus (Linie 43) bis Gosheim Kreissparkasse

 

Freizeitkarte des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg: Blatt Nr. F 507 - Villingen-Schwenningen

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit schwer
Strecke 27,19 km
Aufstieg 519 m
Abstieg 723 m
Dauer 8,0 h
Niedrigster Punkt 642 m
Höchster Punkt 1002 m


Startpunkt der Tour:

Ortsmitte von Gosheim

Eigenschaften:

  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch
  • botanische Highlights

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Weitere Infos

Gosheim

Tuttlingen

 

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