Albsteig (HW1) – Etappe 13 - Von Jungingen nach Burgfelden

Diese Streckentour auf dem Albsteig führt uns zu einigen ganz besonderen Höhepunkten der Schwäbischen Alb: zum Hangenden Stein und zum Zeller Horn, von dem man den bekanntesten Blick auf Burg Hohenzollern genießen kann.

 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die Etappe führt uns an einigen schönen Aussichtspunkten vorbei. Dazu zählen der Hohe Berg (854m), der Kohlwinkel- und der Backofenfelsen, der Zoller Blick, Blasenberg (886m) und Heiligenkopf (893m), Irrenbergblick sowie der Böllat (921 m). Als besondere Höhepunkte dieser Wanderung gelten der Hangende Stein, das Zeller Horn und der Raichberg (956m) mit dem Wanderheim "Nägelehaus". Beim Hangenden Stein (923m) handelt es sich nicht nur um einen Aussichtspunkt, sondern um einen großen Felsklotz aus Kalksteinen des Oberjura, der sich bereits gefährlich weit vom Albtrauf abgespalten hat. Vom Zeller Horn (909m) genießen wir die bekannteste Aussicht auf die Burg Hohenzollern, die auf dem Zeugenberg thront.
Vom Hotel Restaurant Post in Jungingen wandern wir die gegenüberliegende Straße aufwärts und an der Wallfahrtskirche St. Sylvester vorbei. Dann überqueren wir den Schulhof, die Bahngleise und die darauffolgende Straße und suchen am Rand des Privatgrundstückes, vor dem wir stehen, nun den bergauf führenden Wiesenpfad. Hinter dem Grundstück wird der Pfad etwas breiter und wir laufen kurz durch recht dunklen Wald. Kurz darauf haben wir rechts die Möglichkeit zu einem Abstecher zur Ruine Hohen Jungingen die auch den Namen "Affenschmalz" trägt. Von der Burg ist leider nichts mehr zu sehen. Zurück auf unserem Pfad mit dem rotem Dreieck des Albsteigs (HW 1) wandern wir eine Dreiviertelstunde im Zick-Zack zum Hohen Berg (854 m) hinauf. Dort haben wir neben der Rastmöglichkeit einen wunderbaren Blick ins Killertal und zur Burg Hohenzollern.

Nun wandern wir auf der Hochebene entlang des Albtraufs weiter, von dem wir immer wieder herrliche Aussichten genießen können. Nach einer Weile kommen wir zum Kohlwinkelfelsen. Dort können wir dem Wegweiser mit der Schwarzen Hand zum Fuß des Felsen folgen und haben eine großartige Sicht in das Tal. Wir verlassen kurz den Wald und laufen ein kurzes Stück auf einem Wiesenweg. Dann lotst uns das rote Dreieck wieder in den Wald in Richtung des Hangenden Steins. Neben der atemberaubenden Aussicht gibt es dort auch sonst  vieles zu entdecken.

Wir wandern weiter auf einem Waldweg bis zu einer Kreuzung, bei der es links dem roten Dreieck nach zum Raichberg geht und geradeaus zum Zeller Horn. Da wir von hier den schönsten Blick auf die Burg Hohenzollern haben, ist dieser Abstecher so gut wie Pflicht. Wir gehen geradeaus am Backofenfelsen vorbei. Direkt unter der Traufkante geht es hier zu einer kleinen Höhle. Um zum Zeller Horn zu kommen, laufen wir in Kehren bergab und kommen über einen Wiesenweg zu einem Waldweg. Dieser führt uns nach rechts zum Aussichtspunkt.  Dort angekommen genießen wir eine Weile den Blick zur Burg, die zum Greifen nahe erscheint. Wir nehmen denselben Rückweg und lassen uns von dem roten Dreieck zum Raichberg mit seinem Aussichtsturm und dem Wanderheim "Nägelehaus" (Einkehrmöglichkeit) führen.

Unsere Wanderung geht weiter durch einen Lindenhain, der anlässlich der Wiedervereinigung 1990 angelegt wurde. Das Wegzeichen des roten Dreiecks weist uns durch die im Frühsommer herrlich duftenden Wiesen zum Aussichtspunkt "Zoller Blick", von man noch einmal eine wunderbare Aussicht zur Burg Hohenzollern hat. Durch Wacholderheide wandern wir weiter und kommen schließlich wieder in den Wald und an weiteren Aussichtspunkten am Albtrauf vorbei. Der letzte Aussichtspunkt im Wald ist der "Irrenbergblick". Nach kurzer Zeit verlassen wir  den Wald wieder und kommen auf einem Feldweg bergab an einem Bauernhof vorbei. Rechts befindet sich die "Stichwirtschaft" (Einkehrmöglichkeit).

Wir kommen an die Straße, die von Zillhausen nach Pfeffingen führt, überqueren sie und folgen ihr einige hundert Meter. Bei der Abzweigung geht es nun nach rechts wieder in den Wald hinein. Ein Pfad führt uns in Kehren steil auf den Zillhauser Böllat hinauf. Oben angekommen laufen wir nach links weiter bis zum Waldrand. Dort wenden wir uns nach rechts und wandern über einen Feldweg zu einem Wanderparkplatz. Von hier gehen wir ein kurzes Stück auf einer Teerstraße weiter, die bei einem Gehöft in einen Wiesenweg übergeht. Dieser leitet uns wieder in den Wald hinein und auf den Wünschberg hinauf. Nun befinden wir uns oberhalb von Pfeffingen, überqueren hier die Straße und steigen im Zick-Zack durch den Wald weiter zum Pfeffinger Bollät hinauf. Dort geht es eben zum Burgfeldener Böllat weiter. Von hier haben wir ein schöne Sicht und können uns kurz auf den Bänken ausruhen. Dann laufen wir das letzte Stück auf einem Asphaltweg nach Burgfelden hinab.

Gute knöchelhohe Wanderschuhe, Stöcke, Wanderkarte, evtl. GPS, Brotzeit, Getränk, Regenkleidung, Handy

 

In Jungingen bietet sich der Besuch des Heimatmuseums, das sich im Dachgeschoss der Grundschule befindet, sowie der Wallfahrtskirche St. Sylvester an. Mit der Hohenzollerischen Landesbahn ist es nicht weit bis nach Hechingen, das sich ebenfalls für einen Besuch lohnt.

 

Es handelt sich um eine mittelschwere Mittelgebirgswanderung. Geübte Wanderer werden hier mehr Freude und Genuss haben als Anfänger im Wandersport. Erfahrung und Ausdauer sowie die entsprechende Ausrüstung sind Voraussetzung. Es empfiehlt sich, als Ergänzung zur Wanderkarte ein GPS-Gerät mitzuführen.

 

B27 bis Hechingen, weiter auf der B32 bis Jungingen

 

Beim Hotel Restaurant Weinstube Post in Jungingen

 

Mit der Hohenzollerischen Landesbahn nach Jungingen

 

Freizeitkarte des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg: Blatt Nr. F 523 - Tübingen/Reutlingen

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit schwer
Strecke 21,71 km
Aufstieg 834 m
Abstieg 516 m
Dauer 5,27 h
Niedrigster Punkt 589 m
Höchster Punkt 953 m


Startpunkt der Tour:

Hotel Restaurant Weinstube Post in Jungingen

Eigenschaften:

  • Etappentour
  • aussichtsreich
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch
  • botanische Highlights

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Tourkarte als PDF
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GPS-Track

Weitere Infos

www.gemeinde-jungingen.de

Burgfelden

 

Schwäbische Alb Tourismus
Bismarckstraße 21
72574 Bad Urach

Tel. +49 (0) 71 25 / 93 930 - 0

info@schwaebischealb.de

www.schwaebischealb.de